Im Zusammenhang mit der neuen Homepage hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass ich eigene Fotos von mir und meinem Equipment haben möchte, haben sollte. Zum einen erspare ich mir damit einen kostenintensiven Einkauf von Bildmaterial und zum anderen kann ich damit die Realität und nicht eine „gestellte“ Wirklichkeit darstellen.

Verfügbarkeit von Bildmaterial für Massageanwendungen

Erst vor ein paar Tagen habe ich in einem Spa-Blog einen ähnlichen Beitrag über Wellnessfotos gelesen. Die Auswahl an guten, authentischen Fotos ist sehr gering. Dies bestätigt meinen Eindruck von vor 3 Jahren, als ich auf der Suche nach Bildern für die erste Homepage war… frei erhältliche Bilder waren meist nicht ansprechend (unästhetisch) und professionelle Bilder waren scheinbar zu professionell, wirkten gestellt und unrealistisch.

Verwirrung der Kunden

Bildmaterial

mein Zubehör erste Versuche

Ein schönes Ambiente im Hintergrund ist natürlich toll, aber bei mir wird es für eine Massage nie eine Orchidee hinter dem Ohr einer Kundin geben und wenn nicht zufällig bei einem Kunden auf der Fensterbank, auch nicht im Hintergrund. Die schwarzen Steine bei der Hot-Stone-Massage sind natürlich sehr dekorativ auf einem Rücken anzuschauen. Dies führt bei vielen Interessierten allerdings zu der Annahme, dass das dann wirklich alles sei, was man mit den Steinen machen könne: warm machen und auflegen. Die eigentliche Massage mit den Steinen ist fast nirgends zu sehen! Nicht falsch verstehen: auch ich platziere gelegentlich Steine zum Vorwärmen der Muskulatur auf dem Körper 😉

Mit einem Model kann sich eine Vielzahl der Kunden gar nicht identifizieren und künstliche Nägel und ggf. noch lange Fingernägel eines Behandlers gehören für mich einfach nicht zu einer Massage.

Bilder müssen zu mir passen

Meine eigenen Hände sind mein Handwerkszeug und deshalb sind diese am authentischsten. Ich muss mich selbst nicht immer wieder komplett zur Schau stellen, aber die (potentiellen) Kunden sollen auch gern sehen mit was und wem sie es zu tun haben. Das finde ich einfach seriös. Im Gegensatz zu früher kann ich mich heute mit mir auf Fotos ganz gut arrangieren. Einen nicht unerheblichen Einfluss haben dabei sicher die sozialen Medien. Mir gefällt es gut, wenn auch unbearbeitete, unverfälschte Bilder von authentischen Personen ihre Berechtigung im World Wide Web finden.

Zu diesem Thema und dem Hintergrund der Selbstakzeptanz war ich letztes Jahr beim Selflove Sunday von IloveSpa dabei. Schaut mal rein und lest, was ich und viele andere tolle Menschen dort zu berichten haben.

Hände

mein Handwerkszeug

Herkunftsnachweis, Bildrechte und Kennzeichnung

Beim Einsatz von externem Bildmaterial ist man verpflichtet den Herkunftsnachweis auf dem Foto oder zumindest im Impressum anzugeben, was erstens unprofessionell wirken und außerdem den Gesamteindruck einer Seite stören kann. Außerdem wurden die Bedingungen zur Nutzung von Bildern mit fremden Personen durch die Datenschutzverordnung verkompliziert.

Bisher fand ich die von mir genutzten Fotos völlig ausreichend für mein nebenberufliches Gewerbe, mit dem neuen Internetauftritt sind meine persönlichen Ansprüche allerdings gestiegen.

In die Tat umsetzen

Letztes Jahr haben meine Schwester und ich bei bombastischem Wetter am Reformationstag einfach mal die Kamera mit zu einem Ausflug an die Nordsee genommen und einige tolle Bilder sind dabei herausgekommen, die ihr zum Teil auf der Homepage finden könnt.

Was mir bisher noch fehlt, sind Bilder von mir bei meinen Anwendungen. Dazu benötige ich allerdings mindestens ein Model, eine geeignete authentische Location, einen Fotografen und die richtigen Lichtverhältnisse. Bisher hat sich solch ein Fotoshooting noch nicht ergeben. Was nicht ist, kann noch werden!

Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee oder eine Location, die zu mir passt? Schreibt mir gern!

Entspannte Grüße

Katrin