Bevor es mit Tag 5 und 6 bei mir weitergeht, erwartet Euch heute Hannas Erfahrungsbericht von ihrem ersten Fasten. Viel Spaß beim Lesen!

Hannas Erfahrungen

Hi Leute, nicht wundern, jetzt schreib ich mal meine Meinung, hier ist die Hanna!

Tag 1 – Loslegen

Nachdem Katrin und ich ja so fleißig einkaufen waren, haben wir uns nett verabschiedet und unsere Wege trennten sich zu unseren eigenen Wohnungen.

Wie ich so bin, musste ich mir erst einmal alles sortieren: farblich, Einzelfrucht, Gemüse oder Mischsaft. Frischgemüse in den Kühlschrank.

Ganz weit nach links auf meiner Arbeitsplatte, erst einmal außer Blickweite, die Salze.

Die ich regelmäßig aus dem Augenwinkel betrachtete und dachte: Verdammt! Katrin hat dir einfach zu viel darüber erzählt.

Entspannt brühte ich mir erst einmal meinen ersten Tee (vorsichtshalber Magentee). Dann machte ich mich an die Salze!

Die Glaubersalz-Kur

Jaaaa, ich hatte eine genaue Anleitung von Katrin bekommen … ich weiß!!! Aber während ich bei den meisten Dingen sehr genau bin, dachte ich hier: Pi mal Daumen geht auch. Ich nahm meine 2 größten Wassergläser, wog die exakte Menge der Salze ab, nahm eine Zitrone und gab den Zitronensaft gleichmäßig zu den Gläsern hinzu und stellte fest: Nimmst mal lieber warmes Wasser zum Lösen… in der Hoffnung, dass sich alles löst. Erleichtert stellte ich fest: es löste sich zügig. Ich guckte mir alles nochmal genau an… Augen zu und durch.

Erleichtert stellte ich fest, dass es gar nicht so schlimm, wie angekündigt schmeckte, eher wie eine Magnesiumtablette, also trinkbar.

Ich ging los, um mir ein Buch ins Bad zu legen, da ich mehr erwartete. Grinsend, mit leichtem Hüftschwung, schwang ich mich richtig Bad und freute mich wie ein Spanier, weil ich das Wasser in meinem Bauch schwappen hörte.

Schön, dass man sich auch über solche Sachen freuen kann. 😉

Abwarten und Tee trinken

4 Stunden lang… und dann fing es langsam an. Wiederum eine Stunde später brauchte ich dann auch das Buch.

Tag 2 – leichter und voller Tatendrang

Fit und irgendwie leichter, erwachte ich an Tag 2. Die Sonne schien, was meinem Tatendrang zu Gute kam. Deshalb ging ich eine Runde Pokemon Go spielen.

Gegen Mittag wurde es dann bedeckt und fing leicht an zu regnen, daher verzog ich mich erst einmal mit meinem Buch ins Bett. Abends traf ich mich mit einer Freundin am Stall, um mit den Pferden spazieren zu gehen. Für mich überraschend hatte ich den ganzen Tag keinen Hunger und war guter Laune.

Fastengetränke edel

Fastengetränke stilvoll

Tag 3 – Kopfschmerzen

Morgens um halb 6 dachte ich, ich hätte einen leichten Anflug von Grippe. Um jetzt an die Arbeit zu gehen, musste ich mich selbst ordentlich in den Arsch treten. Mein Spiegelbild im Bad sprach Bände… es wurde an der Arbeit auch einfach nicht besser. Ich fühlte mich als hätte ich 2 Marathons durchlaufen und musste aufpassen, dass ich nicht regelmäßig wegdämmerte. Mich auf irgendwas zu konzentrieren, war praktisch unmöglich. Daher übernahm ich an diesem Tag eher Dinge, die mich in Bewegung hielten. Als ich 15:30 endlich wieder daheim war, bekam ich mega-mäßig Kopfschmerzen und legte mich ins Bett. Mein Tag war gelaufen.

Tag 4 – Energielos

Dank Kopfschmerztablette ging es mir an diesem Morgen etwas besser, jedoch fehlte mir weiterhin jegliche Energie. Den Arbeitstag überlebte ich besser als am Montag und freute mich schon auf den geplanten Kinobesuch mit einer Freundin abends, der mich sicherlich ablenken würde. Vor dem Kinobesuch war ich noch bei mein Pferd. Für mehr als ein paar Minuten kuscheln mit meinem kleinen Schatz war einfach keine Energie mehr über.

Während es mein Pferd liebt zu kuscheln, hasst er es jedoch normalerweise, wenn ich mich mit meinem Körpergewicht an ihn ran hänge. Dankbarer Weise durfte ich mich diesmal an ihn anlehnen und halten lassen. Sein kompletter Rumpf war meine Stütze.

Der Kinofilm war toll, die Unterhaltung mit meiner Freundin wie meist spaßig. In der Mitte des Films bekam ich leichte Kreislaufprobleme. Dank des süßen Dufts überall im Kino, schlich sich zum ersten mal Hunger ein. Also schnappte ich mir einen Grünohrhasen von meiner Freundin mit den Worten: „Nach dem Kino müssen wir kurz einkaufen, ich brauche morgen Frühstück! (wortwörtlich) Ich hab die Schnauze voll!“

Gute Laune war einfach nicht mehr von mir zu erwarten.

Sushi zum Frühstück

Sushi zum Frühstück

Tag 5 – Sushi zum Frühstück!

Weiter mache ich mit Intermittierendem Fasten: 8 Stunden essen, 16 Stunden nichts essen.

Gezählt werden meine 8 Stunden, ab der ersten Mahlzeit des Tages. Ich habe also keinen festen 8 Stunden und esse erst, wenn ich das erste Mal Hunger habe.

Seit dem geht es mir besser, mein Gewicht habe ich hiermit auch gehalten.

 

Danke, liebe Hanna,

für dieses Experiment und die Erkenntnisse, die ich durch deine Erfahrungen sammeln darf! Hier erkenne ich deutlich, wie unterschiedlich wir an das Thema Fasten herangehen und welche „Auswirkungen“ es haben kann.

Wie Hanna gefastet, welche Getränke und in welchen Mengen sie diese zusammengestellt hat und ihr Fazit aus der Fastenzeit berichtet sie in einem der nächsten Beiträge.

Entspannte Grüße, Katrin

Mehr zum Thema Fasten findet ihr in der gleichnamigen Kategorie auf dem Blog!