Tag 5 und 6: Routine und Überlegungen

Tag 5 und 6: Routine und Überlegungen

Mittwoch: 5. Fastentag

Diesmal wachte ich motivierter auf als am Vortag und meine Hände wanderten automatisch zur Bauchmassage. Damit brachte ich meinen Darm in Schwung, wo vorher noch alles ruhig schlummerte, fing es nun an zu Brummeln und steigerte sich während der Vibrationen. Es tat sich was!

Ähnlich wie die Bauchmassage fühlten sich auch die Bittersalzkur und das Vorbereiten der Fastengetränke schon fast wie Routine an.

Die Wahl zwischen Bewegung und Entsaften

Fastengetränke fertig

Fastengetränke fertig

Dem Sport gab ich in diesem Fall den Vortritt. Zumal ich auch noch einige angebrochene „Fertigsäfte“ genießen wollte. Hier gab es zum Ingwer-Kurkuma-Wasser den obligatorischen naturtrüben Apfelsaft, den am Vortag gekauften Saft von Innocent und von Sonnentor den Tee mit dem Motto „Leicht wie eine Feder“ passend zum Sportprogramm.

Und es gab noch eine Premiere: auch auf eine Empfehlung aus dem Seminar hin, verrührte ich 1 ½ TL Gerstengraspulver in einem Glas Wasser. Schmeckt sehr „grün“ und eben etwas „nach Gras“ aber nicht unangenehm wie z.B. manchmal Matcha eher nach Algen und Chlorophyll munden.

Yoga – das Anti-Verspannungsprogramm

Auf der Yogamatte ging es los mit 4 intensiven Sonnengrüßen und einigen Dehnübungen. Ich probierte mich aus. Was tat mir gut? Das „Dreieck“, der 1. Krieger sowie unter anderem die „Kerze“.

Mittags fand ich noch den „frischen“ Gemüsesaft vom Vortag und warm mischte ich den Rest Gemüsesaft von Amecke mit der Variante „Pikantes Gemüse“. Sehr gut, spicy.

Nachmittags folgten dann noch Obstsaft und Wasser.

Yogamatte Übungen gegen Verspannungen

Yogamatte Übungen gegen Verspannungen

Zwischendurch bin ich immer mal wieder verspannt, was sich aber bei einem netten Abend mit Freunden wieder gut reguliert. Obwohl ich erst spät zu Hause eintrudele, bin ich noch motiviert schnell einen Beitrag im Blog fertigzustellen und euch bei Facebook und Instagram anzukündigen.

Donnerstag: 6. Fastentag

Am nächsten Morgen, einem Donnerstag, kam ich immer mehr zu einem gleichmäßigen Rhythmus bei der Bauchmassage, Hände und Atmung im Einklang. Es fiel mir nicht mehr so schwer zu starten und switchte zwischen flachen und aufgestellten Beinen.

Beim Bittersalz überlegte ich kurz, ob es nicht genug entleert sein müsste, blieb aber noch einmal dabei, wie gehabt.

Im Anschluss quälte ich meinen armen Entsafter erneut durch zum Einen Grapefruit, Pflaumen, Banane, Karotte und Äpfel zum Anderen Spinat, Karotte, Gurke, Sellerie, Paprika. Im Ganzen ergab das wiederholtem Durchschleudern des Tresters fast einen Liter Saft. Nun brauchte das Gerät erstmal eine Pause.

Blackroll – die Faszienrolle

Für die Bewegung nutzte ich heute ein paar Yogaübungen und die Blackroll. Demnächst berichte ich über dieses überaus nützliche Werkzeug zur Selbstmassage, Training und Lösung von Blockaden.

1/3 des Obstsaftes gab es gleich zum Frühstück und 2/3 im Laufe des Vormittages auf Arbeit.

In der Mittagspause gönnte ich mir erneut aufgewärmten Tomatensaft kombiniert mit der pikanten Variante, sowie 100ml frischen Gemüsesaft.

Frische Luft im Neuen Botanischen Garten Kiel

Gingko Herbst Botanischer Garten

Gingko Herbst Botanischer Garten

Ein großer Spaziergang im Botanischen Garten sollte meine Lebensgeister wecken. Trotzdem blieb eine Müdigkeit erhalten, die durch einen Vortrag im Sitzen nicht besser wurde.

Müde und gähnend wollte ich nur noch nach Haus auf die Couch und Sachen für meinen Wochenendtrip nach Mecklenburg-Vorpommern packen. Dafür musste sogar mein Schimmelchen auf mich verzichten. Gerade ein paar Minuten mit Füßen hoch und Augen zu, erreichte mich ein Hilferuf einer Freundin und es war um meinen ruhigen Abend geschehen.

Den ganzen Tag und am Abend schwirrten meine Gedanken hin und her: soll ich aufhören zu fasten oder mein Wochenende bei Freunden mit den Säften verbringen. Vorher angekündigt hatten mir die beiden freigestellt, wie ich das handhaben möchte.

Erster Rückblick und ständiges Hin und Her

Grundsätzlich verspürte zu diesem Zeitpunkt weder Hunger noch übermäßig Appetit auf feste Nahrung. Allerdings war ich rückblickend durch diverse Termine, geplant und ungeplant nicht in der Lage gewesen außer am Morgen die Fastenzeit und die Veränderungen in meinem Körper zu reflektieren. Irgendwie war das Fasten so nebenbei und ich war einfach nur noch geschafft.

Aber noch vertagte ich die Entscheidung auf den nächsten Morgen.

Entspannte Grüße

Katrin

Weitere Artikel über das Fasten, wie ich/wir gestartet sind und die ersten 4 Tage erlebt haben, findet Ihr auf der Übersicht des Wohlfühlblogs unter der Kategorie „Fasten“.

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Hannas Fastenzeit

Hannas Fastenzeit

Bevor es mit Tag 5 und 6 bei mir weitergeht, erwartet Euch heute Hannas Erfahrungsbericht von ihrem ersten Fasten. Viel Spaß beim Lesen!

Hannas Erfahrungen

Hi Leute, nicht wundern, jetzt schreib ich mal meine Meinung, hier ist die Hanna!

Tag 1 – Loslegen

Nachdem Katrin und ich ja so fleißig einkaufen waren, haben wir uns nett verabschiedet und unsere Wege trennten sich zu unseren eigenen Wohnungen.

Wie ich so bin, musste ich mir erst einmal alles sortieren: farblich, Einzelfrucht, Gemüse oder Mischsaft. Frischgemüse in den Kühlschrank.

Ganz weit nach links auf meiner Arbeitsplatte, erst einmal außer Blickweite, die Salze.

Die ich regelmäßig aus dem Augenwinkel betrachtete und dachte: Verdammt! Katrin hat dir einfach zu viel darüber erzählt.

Entspannt brühte ich mir erst einmal meinen ersten Tee (vorsichtshalber Magentee). Dann machte ich mich an die Salze!

Die Glaubersalz-Kur

Jaaaa, ich hatte eine genaue Anleitung von Katrin bekommen … ich weiß!!! Aber während ich bei den meisten Dingen sehr genau bin, dachte ich hier: Pi mal Daumen geht auch. Ich nahm meine 2 größten Wassergläser, wog die exakte Menge der Salze ab, nahm eine Zitrone und gab den Zitronensaft gleichmäßig zu den Gläsern hinzu und stellte fest: Nimmst mal lieber warmes Wasser zum Lösen… in der Hoffnung, dass sich alles löst. Erleichtert stellte ich fest: es löste sich zügig. Ich guckte mir alles nochmal genau an… Augen zu und durch.

Erleichtert stellte ich fest, dass es gar nicht so schlimm, wie angekündigt schmeckte, eher wie eine Magnesiumtablette, also trinkbar.

Ich ging los, um mir ein Buch ins Bad zu legen, da ich mehr erwartete. Grinsend, mit leichtem Hüftschwung, schwang ich mich richtig Bad und freute mich wie ein Spanier, weil ich das Wasser in meinem Bauch schwappen hörte.

Schön, dass man sich auch über solche Sachen freuen kann. 😉

Abwarten und Tee trinken

4 Stunden lang… und dann fing es langsam an. Wiederum eine Stunde später brauchte ich dann auch das Buch.

Tag 2 – leichter und voller Tatendrang

Fit und irgendwie leichter, erwachte ich an Tag 2. Die Sonne schien, was meinem Tatendrang zu Gute kam. Deshalb ging ich eine Runde Pokemon Go spielen.

Gegen Mittag wurde es dann bedeckt und fing leicht an zu regnen, daher verzog ich mich erst einmal mit meinem Buch ins Bett. Abends traf ich mich mit einer Freundin am Stall, um mit den Pferden spazieren zu gehen. Für mich überraschend hatte ich den ganzen Tag keinen Hunger und war guter Laune.

Fastengetränke edel

Fastengetränke stilvoll

Tag 3 – Kopfschmerzen

Morgens um halb 6 dachte ich, ich hätte einen leichten Anflug von Grippe. Um jetzt an die Arbeit zu gehen, musste ich mich selbst ordentlich in den Arsch treten. Mein Spiegelbild im Bad sprach Bände… es wurde an der Arbeit auch einfach nicht besser. Ich fühlte mich als hätte ich 2 Marathons durchlaufen und musste aufpassen, dass ich nicht regelmäßig wegdämmerte. Mich auf irgendwas zu konzentrieren, war praktisch unmöglich. Daher übernahm ich an diesem Tag eher Dinge, die mich in Bewegung hielten. Als ich 15:30 endlich wieder daheim war, bekam ich mega-mäßig Kopfschmerzen und legte mich ins Bett. Mein Tag war gelaufen.

Tag 4 – Energielos

Dank Kopfschmerztablette ging es mir an diesem Morgen etwas besser, jedoch fehlte mir weiterhin jegliche Energie. Den Arbeitstag überlebte ich besser als am Montag und freute mich schon auf den geplanten Kinobesuch mit einer Freundin abends, der mich sicherlich ablenken würde. Vor dem Kinobesuch war ich noch bei mein Pferd. Für mehr als ein paar Minuten kuscheln mit meinem kleinen Schatz war einfach keine Energie mehr über.

Während es mein Pferd liebt zu kuscheln, hasst er es jedoch normalerweise, wenn ich mich mit meinem Körpergewicht an ihn ran hänge. Dankbarer Weise durfte ich mich diesmal an ihn anlehnen und halten lassen. Sein kompletter Rumpf war meine Stütze.

Der Kinofilm war toll, die Unterhaltung mit meiner Freundin wie meist spaßig. In der Mitte des Films bekam ich leichte Kreislaufprobleme. Dank des süßen Dufts überall im Kino, schlich sich zum ersten mal Hunger ein. Also schnappte ich mir einen Grünohrhasen von meiner Freundin mit den Worten: „Nach dem Kino müssen wir kurz einkaufen, ich brauche morgen Frühstück! (wortwörtlich) Ich hab die Schnauze voll!“

Gute Laune war einfach nicht mehr von mir zu erwarten.

Sushi zum Frühstück

Sushi zum Frühstück

Tag 5 – Sushi zum Frühstück!

Weiter mache ich mit Intermittierendem Fasten: 8 Stunden essen, 16 Stunden nichts essen.

Gezählt werden meine 8 Stunden, ab der ersten Mahlzeit des Tages. Ich habe also keinen festen 8 Stunden und esse erst, wenn ich das erste Mal Hunger habe.

Seit dem geht es mir besser, mein Gewicht habe ich hiermit auch gehalten.

 

Danke, liebe Hanna,

für dieses Experiment und die Erkenntnisse, die ich durch deine Erfahrungen sammeln darf! Hier erkenne ich deutlich, wie unterschiedlich wir an das Thema Fasten herangehen und welche „Auswirkungen“ es haben kann.

Wie Hanna gefastet, welche Getränke und in welchen Mengen sie diese zusammengestellt hat und ihr Fazit aus der Fastenzeit berichtet sie in einem der nächsten Beiträge.

Entspannte Grüße, Katrin

Mehr zum Thema Fasten findet ihr in der gleichnamigen Kategorie auf dem Blog!

 

4.Fastentag: Feierabend für die Füße

4.Fastentag: Feierabend für die Füße

6:00 weckte mich mein Smartphone und es war einfach viel zu früh für eine Bauchmassage, oder besser gesagt: ich hatte keine Lust. So döste ich weiter und mit Reiki tat ich mir Gutes, ohne mich zu sehr „anstrengen“ zu müssen.

Obst mit Banane Grapefruit

Obst mit Banane Grapefruit

Bittersalz und Zitrone, Kräutertee und Ingwer-Kurkuma-Wasser bereitete ich nach dem Aufstehen zu, wie gehabt.

Sehr empfehlenswert

Entsaften mit Banane und Grapefruit

Entsaften mit Banane und Grapefruit

An diesem Morgen hatte ich wieder Lust auf einen frischen Obst- und Gemüsesaft. Ich wollte unbedingt mal Banane und Grapefruit ausprobieren.

Daher wanderten 3 kleine Äpfel, 4 Pflaumen, 1 Banane, ½ Grapefruit sowie Ingwer, Kurkuma und eine Karotte in den Entsafter und wurden gleich gekostet: famos, einfach richtig lecker!

Beim Gemüse kamen wieder Gurke, Paprika, Spinat, Knollensellerie und Möhre zum Einsatz. Eine angenehm milde und bekömmliche Mischung.

Versüßt wurde mir dann der zwar sehr kühle Morgen mit gerade einmal 7°C durch Sonne und Licht. Der dicke Sweatpulli kam nun endlich an die Reihe ohne, dass ich mich tot geschwitzt habe.

Gemüse zum Entsaften

Gemüse zum Entsaften

Beschwerden großer Zeh

Mittags machte sich mein Rücken und der Nacken durch Verspannung bemerkbar und mein großer Zeh zwickte mal wieder.

Hier muss ich mal erwähnen, dass mich immer mal wieder Beschwerden mit meinen Füßen, speziell dem Großzehengelenk begleiten und ich deshalb aufmerksam bin, wenn sich dort „etwas tut“. Auch deshalb bin ich ein großer Fan und Verfechter der Fußreflexzonenmassage oder von Fußbädern.

Mittags gönnte ich mir nach einer Schüssel warmem tomatigem Gemüsesaftes einen längeren Spaziergang im Botanischen Garten, der sehr praktisch genau hinter meinem Laborgebäude liegt. Die Sonne tat richtig gut und machte gute Laune.

Eigentlich hatte ich mich auf einen Nachmittag mit meinem Pferd gefreut, ich wollte endlich mal wieder reiten. Dann bekam ich eine spontane Anfrage für eine Massage und die lag praktischerweise auf dem Weg zum Stall.

Freude beim Pferd nach getaner Arbeit

Zum Reiten kam ich aber trotzdem noch und es war einfach so schön Zeit mit dem Schimmelchen und netten Menschen zu verbringen. Auch, wenn ich wieder sehr spät nach Hause kommen sollte.

Den Gemüsesaft hatte ich versehentlich auf Arbeit vergessen und daher gönnte ich mir einen kleinen Abstecher zum Kühlregal und freute mich über einen Saft von Innocent mit Blaubeere und Cranberry. Obst zum Abend ist vielleicht auch nicht gerade der beste „Gute-Nacht-Trunk“, aber nach einem langen Tag doch sehr befriedigend und mit 150ml auch keine ganze Flasche.

Feierabend für die Füße: die Fußreflexzonenmassage

Außerdem war der Sonnentor-Tee „eine Mütze voll Schlaf“ in Kombination mit einem Basenbad der Füße und anschließender Fußmassage eine Wohltat und ein würdiger Tagesabschluss.

Die Selbstmassage an den Füßen funktioniert am komfortabelsten im Bett oder auf dem Sofa. Ich lege immer ein Handtuch unter, damit ich mit dem Öl nicht versehentlich das Bettzeug ruiniere. Für das Fußbad verwende ich ein Basenbadesalz und „weiche“ zwischen 10 und 20 Minuten. Eine Wohltat!

Entspannte Grüße

Katrin

Weitere Artikel über das Fasten:

3.Tag: Fasten und Arbeiten

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Fortsetzung 1. Tag

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

3.Tag: Fasten und Arbeiten

3.Tag: Fasten und Arbeiten

Der Montag startete wieder mit einer Bauchmassage vor dem Aufstehen. Ich musste extrem viel gähnen, vielleicht weil seit langem das Fenster über Nacht zu war… ausreichend Schlaf hatte ich ja eigentlich. Die Massage verlief harmonisch und ab der Mitte der Zeit probierte ich eine andere Variante, indem ich die Beine aufstellte. Durch die veränderte Lage des Darms fühlte es sich tatsächlich etwas anders an, aber sehr angenehm. Erst gegen Ende gab es Bauchgeräusche und ich musste etwas Luft ablassen 🙂

Nun war wieder Zeit für Bittersalz und Zitronensaft.

Diesmal wollte ich gleich morgens Obst und Gemüse frisch entsaften, weil ich schon wusste, dass die nächsten Tage wenig Zeit dafür sein würde.

Also wieder einmal war es Zeit für meine Lieblingsmischung und anschließend das Gemüse.

Gemüse entsaften

Im Gegensatz zu den handelsüblichen Gemüsesäften, soll dieser Saft keine Tomaten enthalten. Tomatensaft mag ich nämlich nur warm.

Zutaten Gemüsesaft frisch

Zutaten Gemüsesaft frisch

1 Stück Gurke, 1 rote Paprika, ½ Packung Spinat und 2 Karotten (ca. 400ml) entsaften nach dem Obstsaft und am Ende noch mal den gesamten Trester, um auch Restflüssigkeit (ca. 100ml) auszuquetschen.

Den Obstsaft gab es zur Hälfte zum Frühstück und den Rest wollte ich mitnehmen, genau wie den Gemüsesaft.

Jeden Morgen ist das sicher zu viel Aufwand, nicht nur die Vorbereitung des Gemüses, vor allem das Abwaschen hinterher dauert seine Zeit. Vielleicht klappt es alles 2 Tage!?

Bevor es zur Morgentoilette ging, bekam ich Lust auf Bewegung und frische Luft. Rumhampeln auf dem Balkon und anschließend 4 Sonnengrüße aus dem Yoga machten mich sehr zufrieden.

Neben Kräutertee und Wasser bereitete ich mir auch noch einen Ingwer-Kurkuma-Aufguss zur Mischung mit naturtrübem Apfelsaft zu und nahm diesen in meinem Travelmug mit.

Fasten und Arbeiten

Sich Zeit für sich zu nehmen und am besten im Urlaub zu fasten, ist häufig die Empfehlung in Ratgebern. Mir hingegen hilft die Arbeit, dass ich mir unter anderem nicht zu viele Gedanken über Essen und Nahrungsmittel mache. Es fällt mir gerade in der ersten Woche auch nicht schwer, wenn in meiner Gegenwart gekocht oder gegessen wird. Das kann ich wunderbar ausblenden.

In einer kurzen Pause am Schreibtisch genoss ich bis zum Mittag noch den Rest des frischen Obstsaftes und mittags wärmte ich 200ml Gemüsesaft von Amecke in der Mikrowelle auf und löffelte sie, wie eine Tomatensuppe.

Auch hier ein Kompromiss, weil Brühe regelmäßig zu kochen, zu zeitaufwendig wäre.

Nachmittags ließ ich mir 100ml des frischen Gemüsesaftes schmecken. Gut und mild, nur die Farbe war weniger ansprechend, grün-bräunlich.

Noch mehr Arbeit, aber aus Leidenschaft

kurzer Augenblick mit Regenbogen

kurzer Augenblick mit Regenbogen

Nun ging es weiter, zu Massageterminen und zum Pferd. Schietwetter und Sonne ergibt manchmal einen Regenbogen. Einmal kurz innehalten, staunen und ein schnelles Foto. Am Stall konnte ich dann noch zum „Abendessen“ den restlichen frischen Gemüsesaft zu mir nehmen und noch 200ml Frühstückssaft von beckers bester, auf dem Heimweg noch Wasser.

Ich war müde, aber nicht hungrig. Fürs Pony war heute leider nicht mehr viel Zeit als ein bisschen Fellpflege, Füttern und Betüdeln übrig.

Kein Ende in Sicht

Zu Hause gab es noch etwas zu tun für den Blog und die Präsentation bei Facebook und Instagram. Irgendwie war mir noch eine Laus über die Leber gelaufen und ich brauchte noch einen Tee. Da kam mir „Frei von der Leber“ von Sonnentor gerade recht.

Gegen Mitternacht war dann Schicht im Schacht und Bettruhe.

Teemischung Sonnentor

Teemischung Sonnentor

Entspannte Grüße

Katrin

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2.Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Fortsetzung 1. Tag

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Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Das Morgenritual

Der 2.Tag startete gleich im Bett mit einer Bauchmassage. Diesmal war es viel leichter in die tiefe Atmung finden. Den Darm spürte ich intensiver, die Handgriffe waren sanfter und feiner. Unter der Decke entwickelte sich eine angenehme Wärme. Ich hörte in mich hinein. Erst nach den kreisenden Bewegungen gefolgt von schwachen Vibrationen vermehrten sich Darmgeräusche. Am Ende folgte noch eine sehr entspannte Phase und ich hatte noch keine Lust aufzustehen, es war ja schließlich ein Sonntag.

Yoga Pause Zeit für mich

Yoga Pause Zeit für mich

Ich schenkte mir noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und spendierte mir noch ein bisschen Energie durch Reiki besonders für Stellen, an denen es die letzten Tage zwickte.

Kleine Darmentleerung mit Bittersalz und Massage

Nun konnte ich aufstehen und mich dem „kleinen“ Darmentleeren widmen, quasi eine abgespeckte Version vom Vortag. Die Theorie dahinter besagt, dass die Glaubersalzprozedur zur Entfernung der letzten Mahlzeiten dient, während die Anwendung mit Bittersalz täglich alte, verfestigte Nahrungsreste beseitigen soll.

Also waren 1 TL Bittersalz (Magnesiumsulfat) mit 1 Glas Wasser und der obligatorischen Zitrone meine erste Flüssigkeitsaufnahme an diesem Morgen. Der Empfehlung nach startete ich ein moderates Yogaprogramm, bemerkte aber nach kurzer Zeit einen leichten, einseitigen Kopfschmerz. Es fühlte sich nach einer Verspannung im Nacken und Schulterbereich an. Deshalb entschied ich mich für eine Oberkörpermassage in diesem Bereich, ebenfalls erlernt auf dem Seminar in Hamburg. Diesmal in der Variante der Selbstmassage. Und ich muss sagen: es tat so gut.

Lieblingsmischung Obstsaft

Lieblingsmischung Obstsaft

Zeit für den Entsafter

mein erster Versuch ca. 500g Pflaumen zu entsaften, endete in einem ernüchternden Ergebnis von einem halben Glas, sehr dickflüssigem Saft und viel feuchtem Fruchtfleisch im Abfallbehälter. Entweder sind Pflaumen nicht geeignet für das Gerät oder die Pflaumen waren nicht reif genug. Auch ein erneutes Durchschleudern brachte nicht viel. Geschmeckt hat es trotzdem.

Erster Obstsaft

Daraufhin folgte meine Lieblingsmischung: 1 Apfel, 1 Orange, 1 Karotte, 1 Stück Ingwer und ein paar Tropfen Leinöl, lecker 😛

Lieblingssaft fertig

Lieblingssaft fertig

Neben Wasser komplettierten auch verschiedene Käutertees meine Flüssigkeitszufuhr.

Die Kopfschmerzen kamen langsam wieder und ich versuchte es wieder mit Selbstmassage, Ausruhen, irgendwann war Bewegung in Form von Räumen in der Wohnung hilfreich.

Die salzarme Brühe

Jetzt wurde es Zeit für meine erste selbst-gekochte Fastenbrühe… der Empfehlung nach wollte ich das Gemüse um und bei 15 Minuten kochen, dann mit Kräutern aber ohne Salz würzen und dann durch ein Sieb drücken und somit abseihen.

Dafür standen 3 Kartoffeln, 2 Karotten, ½ Paprika, 1 Stück Sellerie und eine 1 Zwiebel zur Verfügung. Die Zwiebel wollte ich gern in etwas Öl anbraten, um die Röstaromen zu erhalten. Dabei fiel mir ein, dass eventuell der Geschmack etwas aufgepeppt werden könnte durch etwas Curypaste. Diese enthält zwar eine kleine Menge Salz, was für mich aber nicht ins Gewicht fiel. Diese angebraten verströmten einen herrlichen Duft und ich freute mich auf das Geschmackserlebnis.

Nachdem die Zwiebeln glasig wurden, dünstete ich noch die Karotten etwas an und löschte diese mit knapp einem Liter warmem Wasser ab und gab das kleingeschnittene Gemüse dazu. Nach 15 Minuten war alles noch sehr hart und deshalb entschied ich mich für eine längere Kochzeit. Zwischendurch probierte ich die Brühe und musste ernüchtert feststellen, das die Brühe fast gar keinen Geschmack hatte. Ich entschied mich für etwas mehr Currypaste und Pfeffer.

Fastenbrühe löffeln

Fastenbrühe löffeln

Finale und Resteverwertung

30 Minuten später war das Gemüse noch nicht wirklich gar, der Geschmack etwas intensiver nach Gemüse, aber immer noch fad. Durch „das Sieb drücken“ funktionierte leider nicht und deshalb beließ ich es beim Abgießen. Ich war schon etwas wehmütig, als ich das gekochte Gemüse so sah und es nun entsorgen sollte. Viel zu schade…

Deshalb entschied ich mich fürs Abkühlen und Einfrieren.

Der Rest an Brühe waren nicht mehr als 500ml und schmeckte immer noch etwas lasch. Etwas Kräutersalz war nun mein Kompromiss und siehe da, es war genießbar und aromatisch. Zuerst wollte ich nur die Hälfte löffeln, aber am Ende reichte die Menge gut für eine „Mahlzeit“.

Wohlige Wärme

im Bauch war die Belohnung für die Zubereitung.

Nach körperlicher Ertüchtigung in Form von Treppensteigen zur Entsorgung von Sperrmüll war ich noch froh über etwas „Süßes“ in Form von 150ml Frühstückssaft und mehr Wasser für den Flüssigkeitshaushalt. Später freute ich mich auf eine Dusche und mein Bett.

Abschließend: ein guter Tag mit viel Zeit mich!

Entspannte Grüße

Katrin

Weitere Artikel über das Fasten:

Fortsetzung 1. Tag: Darmentleerung

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

Fortsetzung 1.Tag

Fortsetzung 1.Tag

Wir hatten an diesem Tag bis ca. 14:00 noch nichts zu uns genommen außer Wasser und Tee. Nun war uns schon ein wenig nach etwas „Nahrhaftem“ und wir haben jeder einen Obstsaft ausprobiert (ich ca. 200ml). Danach war meine Neugier auf den Geschmack des Saftes und das Gefühl etwas zu mir nehmen zu können auch schon wieder vorbei.

Zu Hause angekommen, musste ich erst einmal meine Einkäufe sichten und verstauen. Um mir Platz zu schaffen für das was dann unvermeidlich folgen sollte:

Die Darmentleerung

3 EL Glaubersalz (Natriumsulfat) in 1,5 Liter lauwarmem Wasser lösen und dann innerhalb einer halben Stunde immer wieder ein Glas davon trinken. Bähhhh, das ist schon eine Herausforderung. Bisher habe ich immer eine ähnliche Menge Salz in einem Glas Wasser, maximal 2 Gläsern gelöst und hinuntergewürgt. Die letzten Schlucke haben dann trotz geschlossener Nase schon einen Würgereiz ausgelöst und meine Strategie bis dahin war, eine kleine Menge Saft hinterher zu trinken. Das Bittere können wir ja nicht ganz ausblenden durch die geschlossene Nase, weil wir es auf der Zunge wahrnehmen.

Diesmal war es anders, weil die Konzentration geringer war und ich nach jedem Glas eine Pause und mit einem Schluck frischen Zitronensaftes neutralisieren konnte. 1,5 Liter Volumen aufgeteilt auf 5 Gläser in einer Stunde sind echt nicht ohne, der Bauch fühlt sich mega voll an. Aber gut, das haben wir auch geschafft.

Hanna hat vorher noch einen Spaziergang gemacht und ist etwas später gestartet. Wider Erwarten fand sie die Salz-Prozedur gar nicht so schlimm. Puh, ich hatte schon befürchtet, dass sie irgendwann streikt.

Nun begann das Warten… um mich ein bisschen zu beschäftigen und zu bewegen, ohne die Wohnung zu verlassen, habe ich dann erstmal das Bad geputzt. So konnte ich mich mental auf die kommende Sitzung vorbereiten 😉

Durch die starke Temperaturabsenkung war ich mir etwas kalt, aber noch an der Grenze zu „unangenehm“.

Bauchselbstmassage

Zeit, endlich etwas Gutes für meinen Darm zu tun und die geplante tägliche Selbstmassage des Bauches in die Tat umzusetzen. Diese durfte ich im Juli bei einem Seminar in Hamburg mit dem Thema Übersäuerung und Massage kennenlernen. Ungefähr 15 Minuten sind die Empfehlung, diesmal waren es um und bei 20 Minuten. Zuerst musste ich die richtige Position der Hände und das richtige Tempo der Atmung finden. Mir fiel die tiefe und langsame Atmung am Anfang ziemlich schwer, gegen Ende leichter. Erst war mir so bauchfrei etwas kalt, aber noch auszuhalten. Bei der letzten Massage stellte sich allein durch die Wärme der Hände ein Wohlgefühl ein, Samstag nicht so stark durch kühlere Hände. Trotzdem konnte ich mich mit der Zeit gut entspannen. Durchaus empfehlenswert, wenn auch so anders als meine üblichen z.B. bei der Ganzkörpermassage.

Warmer Tee wärmte mich schließlich auch von innen und nach 1 ½ Stunden ging es los: Bauchgeräusche und der Drang das stille Örtchen aufzusuchen.

Sobald „alles raus“ war, begab ich mich in die Horizontale und ruhte mich aus, ein bisschen Fernsehen, dann schlief ich tief und fest. Gute Nacht.

Entspannte Grüße

Katrin