Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018


Es wird Zeit mich dieses Jahr nochmal zu Wort zu melden, nachdem es doch etwas ruhiger bei „ganz-entspannt-kiel“ und dem Wohlfühlblog geworden ist. Die letzten Wochen waren zwar nicht von Weihnachtsstress geprägt, aber sehr arbeitsreich und auch etwas sportlich. Demzufolge stand mir nicht unbedingt der Sinn nach Berichterstattung und ich habe klar Prioritäten gesetzt.

Der letzte Beitrag zum Jahresende

Über einen anderen Blog bin auf die Idee eines Jahresrückblickes gekommen und was soll ich sagen… es war bei der Recherche für mich sehr überraschend, an was ich mich fast gar nicht erinnern konnte und was ich zeitlich vorher ganz falsch eingeordnet habe.

Ich lade euch ein, zurückzublicken auf meine persönlichen letzten 12 Monate:

Januar

Ganz aus meinem Gedächtnis verloren, hatte ich einen Schreckensmoment gleich im ersten Monat: ein Familienmitglied bekam unerwartet Herzprobleme. Mit einem Herzschrittmacher ist nun alles wieder soweit gut, aber nachdenklich stimmt es trotzdem. Positiv überrascht wurde ich im Gegensatz dazu von meinem ersten Besuch der Holsten-Therme in Kaltenkirchen. Niemals hätte ich dort so ein traumhaftes Saunaareal erwartet. Mein Dank für diese tolle Erfahrung gilt der lieben Hanna.

Februar

Ein bisschen verrückt sein und etwas „wagen“ für ein Herzensprojekt: der Selflove Sunday… spontan holte ich mir bei Schnee und Minusgraden das Schimmelchen für ein Fotoshooting im Bikini zu Hilfe. Mal ein Foto mehr eines „normalen“ Menschen im Internet ohne Photoshop zu wissen und mich mit meinem Körper und meinem Selbstverständnis dafür auseinanderzusetzen, war es auf jeden Fall wert. Ich bin richtig stolz darauf und freue mich über diese Aktion, die mir eine richtige Herzensangelegenheit geworden ist. Mir wurde erst durch die vielen tollen anderen Geschichten und Menschen bewusst, wie viele aus so unterschiedlichen Gründen mit ihrem Körper- und Selbstwertgefühl zu kämpfen haben.

Selflove Sunday
Selflove Sunday

März

Was lange eine absolute Nebensache mit wenig Priorität innehatte, wurde nun im 3.ten Monat konkret und erfreute mich um so mehr: meine neue Internetseite. Schließlich liebevoll neu installiert und zudem Datenschutz-optimiert bedeutete einiges an Arbeit für mich (Bilder, Inhalte, Struktur) und den großartigen Menschen hinter dem solopreneur-shop.com

Herzlichen Dank!

April

Dieser Monat war geprägt von schönen Momenten im Wohnwagen in Noer und überdies die sportlichen Erfahrungen im Fitness-Studio nach 12 Jahren Abstinenz. Dazu kamen zwei Paar neue Schuhe für den großen Vierbeiner nach ein paar sorgenvollen Tagen und das letzte Geleit für einen lieben Menschen in der Familie eines Freundes.

Haengematte geniessen
Hängematte geniessen

Mai

Unbegreiflich, aber wahr, in diesem Monat warf mich die Ungewissheit über das „Überleben“ meines Entspannungsmobils aus der Bahn. Demzufolge bedeutet mir die eigene Mobilität sehr viel und nicht nur wegen der Möglichkeit zuverlässig zu meinen Kunden zu kommen. Die Sorge, mich gegebenenfalls um ein neues Gefährt kümmern zu müssen, hat mich quasi gelähmt. Folglich war ich sehr dankbar für die Diagnose und die mögliche Reparatur.

Juni

Die zwei folgenden Monate waren geprägt von unheimlich viel Arbeit in und um das Labor. Dazu passte dieser Sommer einfach mal überhaupt nicht zu meinem Temperaturoptimum und außer Labor, ein paar Massagen und gelegentlichen Besuchen beim Pony ging nicht viel mehr.

Juli

Meine wundervolle Schwester ermöglicht mir die Teilnahme an einem besonderen Massageseminar in Hamburg. Die Azidose-Massage-Therapie und das ganze Wochenende bekamen mir so gut und erweitern nicht nur mein Repertoire an Massagegriffen und mein Verständnis zum Säure-Basen-Haushalt. Die angenehme Atmosphäre, die tollen Menschen und die nette Organisation rundeten dieses Wochenende ab. Hier werde ich noch viel selbst ausprobieren und berichten. Ein Pflänzchen das wächst und gedeiht.

August

Mit großer Freude blicke ich zurück auf einen bisher für mich einzigartigen Kurzurlaub mit vielen Erkenntnissen über mich selbst und mein Pferdchen. Es war ein toller Ausflug per pedis zu einem wohlbekannten Ort, einem eigenen Häuschen und dem Vierbeiner quasi vor der Haustür. Ich möchte mich sehr herzlich bei den lieben Menschen bedanken, die mir das ermöglicht haben und natürlich bei meinem Begleiter selbst, der wie selbstverständlich mit mir diesen Weg gegangen ist. Die wichtigste Erkenntnis: nicht nur das Pony braucht gute Schuhe!

Wandern mit Pferd
Wandern mit Pferd

September

Ganz eindeutig der bedeutendste Moment in diesem Monat: der Klick zum Absenden meines ersten Beitrags vom Wohlfühlblog. Heute, zum Jahresende, kommt mir dieses Ereignis viel weiter weg vor. Ich musste echt nochmal genau nachschauen als ich es in meinem Kalender nachgeschaut habe. Der Blog bereitet mir Freude, gestaltet sich auch als eine Art Tagebuch und Erfahrungsbericht für mich selbst. In Kombination mit den sozialen Kanälen und hier vor allem neu, Instagram, bedeutet er auch eine Menge Arbeit und Lernen. Angenehmer Nebeneffekt: das Köpfchen muss ich hier anstrengen ?

Oktober

Der 10te im Bunde startete äußerst schmerzhaft mit langwierigen Folgen. Durch einen kleinen Fehltritt war ich gleich mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt und musste meine Aktivitäten herunterfahren auf eine Art, die mir echt schwergefallen ist. Hier wurde mir bewusst, wieviel ich in letzter Zeit unterwegs war, vor allem anhand der zahlreichen Termine, die ich nun absagen oder verschieben musste. Ich bin nun eigentlich vom Typ her sehr geduldig, aber mich so eingeschränkt aus dem Haus bewegen zu können, war schon eine Hausnummer. Von diesem „Unfall“ werde ich noch lange etwas spüren.

November

Zum Glück erholte sich mein Fuß soweit, dass ich an zwei wichtigen Fortbildungen teilnehmen konnte. Diese mussten natürlich in genau zur gleichen Zeit, also in genau der gleichen Woche im Jahr stattfinden… praktischerweise auch noch an zwei so unglaublich nah beieinanderliegenden Orten in Deutschland… einmal München, einmal Kiel… auch das konnte ich rocken und beides war ein voller Erfolg und demzufolge bringt mich das neu Erlernte sowohl im Labor als auch mit dem Pferd weiter.

Dezember

Auch ohne Weihnachten gab es hier wundervolle Momente und Wiedersehen mit alten Bekannten. Das Grünkohlessen mit den ehemaligen Kollegen aus der Zeit am GEOMAR fühlte sich an wie „nach Hause kommen“. Außerdem durfte ich zusammen mit der wundervollen Belinda wieder einmal erleben, wie toll sich „Massiert-Werden“ anfühlt und wie wertvoll der Austausch mit Kollegen sein kann. Hach, ich freue mich schon auf unseren nächsten Termin im Januar!

Das letzte Highlight erlebe ich gerade jetzt: ein Dänemarkurlaub mit Freunden. Ich bin glücklich!

Und damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche Euch einen fantastischen Abschluss für 2018 und einen entspannten Start ins Neue Jahr!

Katrin

Weihnachtsmuffel – ich mache, was ich will

Weihnachtsmuffel – ich mache, was ich will

Wir haben uns alle lieb!? Warum ausgerechnet im Dezember? Familienidyll auf Krampf, für viele bedeutet es einfach nur Stress. Überwiegen die schönen Momente im trauten Zusammensein den gegebenenfalls aufwendigen und vielfach missachteten Bemühungen und Vorbereitungen?

Dementsprechend muss ich manchmal daran denken, dass diese Zeit auch ihre Schattenseiten hat. Was macht man, wenn man allein ist, möglicherweise isoliert, ohne Familie und Freunde? Wie viele Menschen sind unglücklich, weil sie Weihnachten niemanden an ihrer Seite haben?

Einige Berufsgruppen sind sicherlich ebenfalls froh, wenn die Zeit so schnell wie möglich, vorbei ist z.B. Angestellte im Einzelhandel, Paketboten…

Keine Lust auf die Jagd nach Geschenken? Kennt Ihr das?

Seit Jahren habe ich mich aus fast allem rausgezogen, was mit Weihnachten und der Zeit davor zu tun hat. Und ich sage euch: es geht mir prima damit!

Ich schenke z.B. lieber zu Zeiten, die ich für richtig halte und meist sind das Zeit oder Massagen.

Ist es ok? Verstehen das andere?

Ich weiß gar nicht, wann das bei mir gekippt ist und ich zum Weihnachtsmuffel wurde. Das ist auch gar nicht wichtig. Wichtig ist, was ich heute daraus mache!

Natürlich würde meine Familie mich gern dabeihaben, aber sie akzeptieren meine Wünsche. Ich verbringe die Zeit gern zu zweit, ohne Weihnachtsgedöns. Ich bin glücklicherweise nicht allein mit meiner X-mas-Phobie.

Einfach Wahnsinn

kurios

kurios

Es fängt schon mit diesen Weihnachtsfressalien im September an… das ist echt kurios!

Bisher habe ich vor Dezember immer einen deutlichen Bogen um die Naschereien gemacht. Dieses Jahr war es anders: warum soll ich meine kleine Leidenschaft für Elisenlebkuchen erst im Dezember ausleben, wenn ich eh „kein“ Weihnachten zelebriere? Also kann für mich dieser Genuss doch auch irgendwann beginnen… und tatsächlich auch schon vor Dezember wieder beenden. Gesagt, getan! Meine Ration habe ich für dieses Jahr fast schon gehabt! Es wird sicher noch ein paar Ausnahmen geben.

Nicht auf Krampf und aus Prinzip gegen alles sein

Natürlich verstehe die Intention, was Menschen in dieser „dunklen“ Jahreszeit verbindet. Gerade Kerzen und Beleuchtung tragen zum Wohlbefinden bei.

Sich etwas Schönes zu gönnen, bewusst aufwendiger zu kochen, sich dafür Zeit nehmen… darauf freue ich mich ebenfalls.

Einmal im Jahr bekomme ich doch an einem Abend einen Rappel und möchte Kekse backen. Jedes Jahr aufs Neue starte ich dann bestens vorbereitet (nicht) nach 20:00Uhr und möchte 3-4 Rezepte auf einmal schaffen, um eben nur einmal den Aufwand zu betreiben. Natürlich bedenke ich die unterschiedlichen Vorbereitungszeiten, Kühlphasen und Verzierungseinheiten… und bin immer wieder überrascht, dass es dann nach Mitternacht ist. Bereits 10 Bleche im Ofen und immer ist erstaunlicherweise noch nicht alles fertig. Im schlimmsten Falle kommen noch Bauchweh vom Teig probieren oder den Probierkeksen dazu. Ablenken und über Wasser halten kann mich dann nur eine uralte Mix-CD mit Weihnachtsliedern, die skurriler Weise ein paar Songs von damaligen Gute-Zeiten-Schlechte-Zeiten Darstellern beinhaltet und einfach schöne Erinnerungen hervorzaubert. Endlosschleife problemlos.

Weihnachtspony Podest

Weihnachtspony Podest

Kirche und Glauben

Der christliche Hintergrund ist für mich zwiespältig. Auf der einen Seite sind es mitunter schöne Geschichten, oft mit Metaphern, die zum Nachdenken und Besinnen anregen. Auf der anderen Seite bin ich so gar nicht bereit, mich hier im Zweifelsfalle in eine Kirche drängen zu lassen. Jedem das Seine! Ich glaube einfach nicht an einen / den „einen“ Gott.

Ich verbringe seit ein paar Jahren ganz ungezwungen an Heiligabend ein paar Stunden am Stall und freue mich riesig auf einen kleinen Weihnachtsritt und angenehme Zeit mit netten Menschen und Ponys.

Entspannte Vorweihnachtszeit, Katrin

Das Reiki-Vermächtnis

Das Reiki-Vermächtnis

Nun wollte ich mehr! Selbst behandeln können, eigene Erfahrungen sammeln. Nach einem weiteren Jahr, nachdem meine Schwester schon längst Reiki-erfahren war, wurde es 2008 auch Zeit für mich.

mir selbst Gutes tun

Der richtige Kontakt

Bei einem Begrüßungs- und Infoabend lernte ich meine wundervolle Meisterin und Mentorin kennen. Ich fühlte mich sofort wohl und willkommen. Ein Termin war bald für den 1.Grad gefunden und verabredet. Nur Reiki geht scheinbar seine ganz eigenen Wege: ein Notfall in der Familie hinderte sie erstmalig an diesem Tag, die geplante Einweihung zu geben. Wozu das gut war, erfuhr ich beim neuen Termin.

Die Einweihung findet meist in 2er-Gruppen, max. mit 3 Teilnehmern statt und die neu entstandene Kombination mit meiner Mitstreiterin passte einfach großartig. Wir verstanden uns auf Anhieb und konnten uns gegenseitig unterstützen und spiegeln. Im Gegensatz dazu fand die 1. Einweihung bei meiner Schwester in einer Gruppenstärke von 15 Personen statt. Das wäre überhaupt nicht „Meins“ gewesen.

Ein großes Geschenk mit Verpflichtungen

Alles war stimmig, die zwei Tage waren so individuell auf uns abgestimmt und liebevoll vorbereitet, nährende wohlschmeckende Verpflegung und intensive Einweisung in unsere neuen Fähigkeiten, aber auch Verpflichtungen. Nicht umsonst lauten die Reiki-Lebensregeln wie folgt:

„Gerade heute sei nicht ärgerlich.

Gerade heute sorge dich nicht.

Ehre deine Lehrer, Eltern und die Älteren.

Verdiene dein Brot ehrlich.

Sei dankbar gegenüber allem, was lebt.“

[Zitat: Reiki von Brigitte Glaser]

Und von mir weiter gedacht: „Gerade heute sei nicht ärgerlich…“ und heute ist eigentlich jeder Tag!

Quintessenz für mich aus diesem Erlebnis:

Ich muss mich viel mehr um MICH selbst kümmern, mir Energie zuführen, zulassen, mich mit MIR auseinandersetzen, bevor ich anderen helfen kann. Nicht umgekehrt!

Und so war es auch. Ich habe fast ein Jahr lang nur mich selbst behandelt, mir so oft es ging die Hände aufgelegt und reflektiert. Erfahrungen gesammelt. Natürlich waren die Effekte gefühlt bei mir selbst nie so intensiv, wie bei der Behandlung durch andere. Dies verstehe ich heute besser. An mich selbst stelle ich einfach höhere Ansprüche und kann nicht unvoreingenommen sein. Bei anderen ist der Überraschungseffekt größer.

Energie geben

Weiter geht’s

2009 wurde es Zeit für den zweiten Grad und glücklicherweise wieder mit derselben Mitstreiterin wie bei Grad 1.

Im Nachhinein war diese Erfahrung vielleicht noch zu früh für mich. Ich tue mich schwer mit Fern-Reiki. Es fällt mir nicht leicht, auch im Alltag, mich zu fokussieren. Das wird noch ein längerer Prozess…

Dass es funktioniert, merke ich immer wieder bei der Tierkommunikation. Tiere sind so empfänglich für Energie und manchen Tieren biete ich diese Energie an, wenn sie krank sind oder Panik haben und ich merke fast zeitgleich, wie sie diese Energie annehmen und es fließt. Bei Menschen habe ich es auch schon gefühlt, aber traue meinem Gefühl weniger als bei den Tieren. Komisch. Aber vermutlich lasse ich mich der TiKo mehr auf ein Feedback ein, weil ein Mensch mir ggf. etwas ganz anderes erzählen könnte. Da bin ich ehrlich.

Dankbarkeit

Ich bin sehr dankbar für  alle Erlebnisse, Erfahrungen und Personen die mir durch Reiki begegnen. Ich lerne stetig dazu und verstehe immer mehr Zusammenhänge.

Probiert es aus!

Erfahrt hier, wie alles anfing!!

Entspannte Grüße

Katrin

Reisefrust oder Reiselust?

Reisefrust oder Reiselust?

Bevor es mit Reiki weitergeht, möchte ich über ein für mich gerade aktuelles Thema berichten.

Ich bin bzw. war unterwegs im ICE nach München zu einer Fortbildung für Molekularbiologie.

Bedenken – Kopfkino

Kennt Ihr das? Bammel vor einer Reise? Erwische alle Züge und Anschlüsse? Wie verhalten sich die Menschen in meiner Umgebung? Muss ich Angst um mein Gepäck haben?

Ich bin so ein Muffel, was die öffentlichen Verkehrsmittel angeht. Keine Praxis. Allein das erste Mal allein ein Ticket buchen, mit der Bahn App hat mich schon vor Herausforderungen gestellt (verbunden mit technischen Problemen ?). Die Kollegen schütteln nur ungläubig mit dem Kopf, wenn ich es aufregend finde ein Hotel zu buchen… für mich ist das irgendwie neu.

Normalerweise wäre ich ja mit dem Auto gefahren, aber das ging diesmal nicht. Ich weiß: die lange Strecke und der sicherlich nicht einfache Verkehr würde die meisten abschrecken. Wäre die Distanz nicht so lang, hätte ich gar nicht überlegt und möglicherweise unterwegs noch einen Abstecher nach zu Freunden gemacht. Nun muss ich aber Freitag schnellstmöglich zurück und darf Samstag auch nicht völlig übermüdet in Kiel ankommen.

Unentspannt am Morgen

In Kiel noch gut losgekommen, schlichen wir von Neumünster nach Elmshorn… 30 Minuten zu spät in Hamburg und der Anschlusszug nach München natürlich weg.

Umbuchen und Sitzplatzreservierung erneuern waren unproblematisch. Und statt IC einen ICE, vermutlich sogar komfortabler. 1 Stunde später los in HH aber nur 30min später ankommen, das geht dann ja. Nur ich merke, wie misstrauisch und unentspannt ich bin. So gern ich Kontakt mit Menschen bei der Massage habe, aber dabei suche ich mir meine Klientel aus. 7:00 Sonntag morgens im Hamburger Hauptbahnhof sind schon erstaunlich viele Menschen unterwegs. Mich verunsichern solche Situationen, mich verunsichern andere Menschen, die ich ggf. nicht einschätzen kann, ich nicht weiß, ob sie mir wohlgesonnen sind. Mein Auto bietet mir da einen sicheren Rahmen.

Mit der Bahn fahren hat sich verändert

Allerdings muss ich zugeben, dass Zug fahren, wenn er denn fährt und man ihn erwischt, gar nicht so übel ist. Man muss sich nicht auf den Verkehr konzentrieren und kann sogar am Blog schreiben und hurra, auch ins Internet ohne das Datenvolumen meines Smartphones überstrapazieren zu müssen. Somit ist die Bahnfahrt schon mal nicht so langweilig.

Und natürlich freue ich mich auch auf neue Menschen bei der Labor Academy und das Training fürs Köpfchen.

Willkommen in Süddeutschland

Und was soll ich sagen, Bayern hält ein paar Überraschungen bereit: strahlender Sonnenschein und die Blätter sind auch hier noch so großartig bunt, wie in Schleswig-Holstein. Dort regnet es wohl gerade in Strömen und ich bin gar nicht böse, hier etwas zu schwitzen.

Haflinger Paradies

Haflinger Paradies

Am Zielort, meiner Pension angekommen, bin ich in einem kleinen Paradies gelandet: Haflinger, soweit das Auge reicht. Morgens beim Frühstück und Sonnenaufgang auf friedlich grasende Ponys zu schauen: entzückend. Mein Herz geht auf!

Mir fallen kleine Unterschiede in der Infrastruktur auf: die Bürgersteige sind hier irgendwie anders, nicht so gradlinig. Manchmal hören sie einfach auf und man muss ggf. die Straße wechseln oder sie werden auf ein paar Zentimeter schmal, schlängeln sich um Häuser herum… bisher habe ich überlebt ?.

Überraschung

Und man sollte es nicht glauben: es gibt hier im Umkreis kaum WLAN und wie ich erfahre nicht, weil die Betreiber von Pension und Restaurants ihren Kunden das nicht gönnen… nein, es ist einfach keine gute Verbindung in ausreichender Stärke zu bekommen. Und das nur 20 Kilometer von München entfernt.

Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt stundenlang ins Internet muss täglich, aber einen Post wollte ich doch gern diese Woche noch rausschicken…

Deshalb schreibe ich gerade diesen Beitrag hier schon einmal vor und fahre heute Abend nach dem Seminar in Richtung München und suche mir dort eine gemütliche Location um den Feinschliff vorzunehmen und dann rauszuschicken.

Mein Fazit: wenn ich die Wahl habe, würde ich das Auto wegen der Flexibilität bevorzugen. Bahn fahren ist nicht schlimm und ich bemerke, dass ich meine Umgebung anders wahrnehme, mir Dinge genauer anschaue und mich einfach auch mehr bewege.

WLAN in München

WLAN in München

Hurra, ich habe ein gemütliches Cafe am Viktualienmarkt gefunden mit offenem WLAN. Das fühlt sich so lustig an, so busy und weltmännisch… andere Blogger würden sich wahrscheinlich tot lachen, für mich ist das alles neu. Aber es fühlt sich nicht falsch an! Es macht Spaß!

Entspannte Grüße

Katrin

Mein Reiki

Mein Reiki

Immer wieder kommt es vor, dass ich bei meinen Massagen auf das Thema Reiki zu sprechen komme. Natürlich nur, wenn ich das Gefühl habe, meine Kunden damit nicht zu „schocken“.

Es gibt Menschen, die sich für das Thema „Energiearbeit“ nicht erwärmen können und eher abschätzig darüber sprechen. Reiki wird oft in die Esoterik-Schiene gesteckt und damit negativ verknüpft. Das ist der schade! Aber durchaus verständlich.

Dieses Thema, diese Arbeit sind mir sehr wichtig! Deshalb nehme ich Euch mit in einen sehr privaten Bereich.

Reiki hat mein Leben nachhaltig verändert, vor allem im Bereich des Selbstbewusstseins und der Offenheit gegenüber Dingen, die wissenschaftlich nicht immer erklärbar sind. Natürlich müsste ich als im wissenschaftlich Bereich arbeitendem Menschen skeptisch sein, nach Beweisen fragen. Aber Gott hinterfragen die meisten Gläubigen auch nicht und arbeiten trotzdem in der Wissenschaft. Mir hat der Umgang mit Reiki nur getan. Ich bin zwar neugierig, wie es funktioniert, aber ich kann damit leben, wenn ich nicht alles begreife.

Reiki wird beschrieben als „Wohlbefinden durch die Heilkraft der Hände“

Reiki Energie in meinen Händen

Reiki Energie in meinen Händen

Dahinter steckt aber sehr viel mehr!

Was für mich Reiki bedeutet:

Für mich als nicht-religiöser Mensch versteht sich Reiki als universelle Energie, die ich nutzen kann für mich und andere. Einige nennen diese Energiequelle Gott, ich eben grob umfasst: Universum. Damit kann ich gut leben. Dabei gibt es neben direktem Körperkontakt durch Auflegen der Hände auch die Möglichkeit auf Distanz Energie weiterzugeben oder gar über größere Distanzen hinweg durch Einfühlen und Denken an eine Person.

Nach ein bisschen Recherche nach dem Begriff „Reiki“ fand ich heraus, dass es verschiedene Lehren zum Reiki gibt, welche sich sowohl im Ursprung als auch in der Anwendung, den Ritualen und Schwerpunkten unterscheiden.

Jedem das Seine

Meine Schwester hat zum Beispiel ihre Reiki-Meisterin in Hamburg gefunden, nachdem sie ein Buch bei mir darüber gelesen hatte. Im Gegensatz zu ihr, fehlte mir damals der Zugang zu dieser Form und der Person. Was durchaus Sinn macht, denn ich wurde sehr glücklich mit meiner Meisterin aus Preetz. So geht es mir im Übrigen mit vielen Therapeuten sowohl für mich als z.B. auch für das Pferd. Nicht jeder passt zu mir oder uns. Wenn es stimmig ist, trenne ich mich sehr ungern.

Meine Reiki-Meisterin vermittelt die Lehren des Dr. Mikao Usui. Das Wort Rei-Ki hat seinen Ursprung im Japanischen und heißt so viel wie „universelle Lebensenergie“. Es gibt 3 verschiedene Grade und den Lehrergrad. Der 1. Grad verbindet mit der universellen Energie und man bekommt die Fähigkeit mit den eigenen Händen, Energie weitergeben zu können. Der 2. Grad befähigt unter anderem zur Fernheilung und der Energieübertragung über Distanz. Weiter bin ich noch nicht gekommen und das ist auch gut so.

Entweder kommt man in den Genuss einer Behandlung oder lässt sich direkt selbst „einweihen“. Der Begriff der „Einweihung“ mag etwas befremdlich klingen, aber in der Tat wird man während dieser Zeit mit der Energie verbunden und in die Regeln und Pflichten eingeweiht.

Ja, wir sind angehalten, sorgsam mit der uns zur Verfügung stehenden Energie umzugehen.

Dankbarkeit spielt eine große Rolle.

Ich behandele so gern andere Menschen oder Tiere, erfahre ich dabei nicht nur etwas über diese, sondern meist auch etwas über mich.

Die Energie durchströmt mich, ich fungiere als eine Art Kanal oder Verteiler. Auf jeden Fall  bekomme ich so auch immer etwas Energie ab und helfe mir quasi nebenbei.

In Verbindung mit Reiki kam ich über die Pferde

Gerade als frisch gebackene Pferdebesitzerin noch sehr unerfahren mit Tierärzten und Therapeuten, probierte ich 2005 auf Empfehlung einer Reitlehrerin eine kundige Hömöopathin mit Reikierfahrung aus für meinen damals 17-jährigen frisch kastrierten Hengst. Durch sie wurde ich aufmerksam auf einige Baustellen und es fühlte sich von Anfang an stimmig an. Sie arbeitete damals mit einem Pendel und stellte sowohl bei meinem Pferd als auch bei mir eine Dysbalance der Nieren fest. Wir sollten beide die gleichen Tropfen verwenden. Was sie nicht wusste: ich hatte gerade zu dieser Zeit akut Nierenbeckenbeschwerden… da war ich erstmal baff! Von wem die Beschwerden ursächlich kamen, ließ sich nicht ermitteln, aber mir ging es nach der Einnahme der Tropfen nach einigen Tagen deutlich besser.

Leander 2005

Leander 2005

Gleichzeitig verwies sie mich an eine Reiki-Meisterin in Kiel, die mir persönlich helfen könnte, mein inneres Gleichgewicht zu finden. Zu dieser Zeit war ich etwas überfordert mit der Situation und der Verantwortung für ein eigenes Pferd. Insofern konnte ich Hilfe jeglicher Art gut gebrauchen.

Wichtige Erkenntnis: Alles braucht seine Zeit!

Es dauerte dann allerdings noch bis 2006 bis ich mich an diese Sitzung wagte und heute verstehe ich immer besser, dass viele Dinge einfach ihre Zeit brauchen.

Zu dieser Zeit des ersten direkten Kontaktes mit dieser Art der Energiearbeit ging es mir nicht sehr gut. Ich war überlastet durch die ungewohnte körperliche Arbeit, sorgte mich aufgrund der neuen Verantwortung für ein anderes Lebewesen mit allem drum und dran und den damit verbundenen Terminen und Verpflichtungen. Wie zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich, traf ich gerade in letzter Minute nach dem Stall und einer schnellen Dusche bei der Dame ein und war ziemlich k.o. Im Nachhinein entpuppte sich dieser Zustand als nicht der schlechteste, um Reiki zu erfahren oder zu begreifen. Ich bin heute so glücklich, dass ich so unvoreingenommen an dieses Thema herangegangen bin: ich hatte nichts zu verlieren!

Das Glück, mich einlassen zu können

Liebevoll aufgenommen in einer gemütlichen und einladenden Atmosphäre lernten wir uns kennen und sprachen über Wünsche und Erwartungen. Und dann ging es los. Zuerst wollte sie einen Eindruck von meinem „Energiehaushalt“ bekommen. Dazu begab ich mich in eine bequeme liegende Position und schloss die Augen. Mir war durch die Dusche und die noch feuchten Haare etwas kühl. Ohne mich zu berühren hielt sie ihre Hände über meinen Brustkorb und erklärte mir nach ein paar Minuten, dass sie erst einmal spüren würde, dass ich ziemlich kalt sei… einen kurzen Moment verknüpfte ich damit Gefühlskälte und schaute sie etwas irritiert an. Ich dachte nur: „Eigentlich bin ich aber doch ganz nett!?“ Weit gefehlt, sie klärte mich auf: mir fehle deutlich Energie, welches sie in kühlen Farben wahrgenommen habe, z.B. viel blau. Sie würde mir jetzt erstmal Energie allgemein zukommen lassen, um mich quasi aufzuwärmen. Und ohne Witz, sie berührte mich nicht und nach kurzer Zeit wurde mir warm im Brustbereich, was sich über den ganzen Körper ausbreitete und ich tatsächlich anfing zu schwitzen, im Liegen. Unfassbar, unfassbar gut!

Reiki Arbeiten mit Energie

Reiki Arbeiten mit Energie

Später konnten wir einige Probleme und Wünsche gezielt bearbeiten, z.B. Energien von anderen Personen, die mich blockierten. Zum ersten Mal hörte ich etwas von Energievampiren, Lebewesen oder Orte, die einem Energie rauben, ohne dass wir es bemerken oder wollen. Faszinierend und für mich durchaus stimmig.

Ich konnte mich während dieser Behandlung von Personen lösen, ohne sie wirklich verlieren zu müssen. Dazu half mir Visualisierung und eine Art Meditation. Dies war absolutes Neuland für mich. Es funktionierte.

Großes Fazit nach dieser ersten Begegnung:

Vorher ausgelaugt und kraftlos, fühlte ich mich hinterher wie gedopt, nur ohne Drogen! Ich hätte gefühlt Bäume ausreißen können. Dieses Gefühl hielt sogar noch einige Wochen an. Ich hatte Power und fühlte mich den neuen Aufgaben gewachsen.

2007 erinnerte ich mich während einer intensiven Zeit mit dem Abschied meiner Großmutter im Hospiz an die erste Reiki-Behandlung und wiederholte sie genau zur rechten Zeit. Ich konnte die Zeit fiel unbeschwerter und gestärkt erleben.

Erfahrt mehr in meinem nächsten Beitrag.

Entspannte Grüße

Katrin

Die Massageliege – es gibt Unterschiede

Die Massageliege – es gibt Unterschiede

Heute ist es an der Zeit über eines meiner wichtigsten Arbeitsmittel zu berichten. Damit ihr eine etwas bessere Vorstellung von dem bekommt, womit ich so unterwegs bin und zu einer Massage mitbringe:

Liege mit Laken und Kopfteil

voilà, die Massageliege.

Verschiedene Modelle – verschiedene Anwendungsmöglichkeiten

Kopfteil separat

Genau genommen besitze 2 Liegen, eine einfachere in beige Farbe und eine etwas komfortablere, hochwertigere in schwarz. Für den mobilen Service nutze ich derzeit nur die leichtere Variante, für die ich auch eine Tasche mit Rollen besorgt habe. Diese Investition hat sich schon vielfach bewährt. Größere Distanzen vom Auto zum Zielort sind nun fast mühelos zu bewältigen. Nur für Treppen habe ich noch keine Lösung.

Im Gegensatz zur schwarzen Liege besitzt die beige Variante kein separates Kopfteil und ist mit einem Loch in der Liegefläche ausgestattet. Hier ist es allerdings schwierig ein Spannlaken zum Schutz des Leders zu verwenden und ich kombiniere daher gern das Kopfteil der anderen Liege. Die Löcher sind vorhanden. Viele Kunden kennen die Ablage für die Arme an so einem Kopfteil nicht und die meisten sind positiv überrascht und empfinden es als sehr angenehm. Es hängt natürlich ein bisschen von der Körpergröße und der Länge der Arme ab.

Geliebt – aber nicht alltagstauglich

Die schwarze Liege ist höher gepolstert, breiter und nur mit dem separaten Kopfteil zu nutzen. Außerdem sieht sie etwas hochwertiger und ansprechender aus. Es macht noch mehr Spaß damit zu arbeiten. Für den mobilen Einsatz ist sie nur leider zu schwer und ich besitze hierfür keine passende Tasche mit Rollen. Ohne diese Hülle, würde sie sehr schnell kaputt gehen. Daher benutze ich sie derzeit nur privat zu Hause und hebe sie für den Fall auf, dass ich doch mal einen Praxisraum bekomme. Es besteht auch die Möglichkeit bei wiederkehrenden Terminen die Liege bei einem Kunden zu stationieren.

Massageliege

Massageliege, die Gute

Für den mobilen Massageservice eignen sich besonders zusammenklappbare Liegen und ich bevorzuge die, mit einem Untergestell aus Holz.

Inzwischen durfte ich schon andere Liegen kennenlernen und kann eine Liege mit Metall-/Alugestell nicht empfehlen, zumindest nicht die, die ich ausprobiert habe. Meine Erfahrungen damit sind hörbar – sie knarren oder quietschen, was ich selbst sehr unangenehm finde. Sehr entspannend kann das für den Kunden auch nicht wirklich sein. Der Vorteil bei dieser Bauart ist das geringere Gewicht gegenüber der Holzvariante.

Das Luxusmodell

Eine liebe Kollegin hat sich für ihren Praxisraum und für ihre Vollzeitbeschäftigung eine feste, automatische Liege gegönnt und es ist sehr spannend, damit zu arbeiten. Bisher so adaptiert mit nur einer fixierten Höhe auszukommen, vergesse ich bei ihr nur immer gerne, dass es die tolle Möglichkeit der Anpassung gibt. Demgemäß lässt sich nämlich bei einer Ganzkörpermassage für den jeweiligen Bereich die Höhe variieren und für mich selbst zu optimieren. Sehr rückenfreundlich! Und ein anderer Aspekt ist natürlich das bequeme Auf- und Absteigen für den Kunden.

Nur leider passt diese Liege nicht in mein Auto 😉

Meine Liegen sind auch verstellbar. Für eine Reiki-Behandlung eignet sich für mich eher eine höhere Position, weil ich hier nicht beidseitig hantieren muss und auch nicht mit dem Eigengewicht Druck ausüben muss. Für die Massagen bevorzuge ich eine niedrigere Einstellung, um auch von der Stirnseite möglichst großräumig agieren zu können.

Umgang und Pflege

Liege aufgeklappt

Liege aufgeklappt

Wenn doch einmal Öl mit der Oberfläche in Berührung kommt, verwende ich einfaches Seifenwasser zur Reinigung. Meist ist der Bereich aber durch Laken oder Handtücher abgedeckt. Im Laufe der Nutzung erweist es sich als sinnvoll, die Feststell-Schrauben nachzuziehen, damit niemand mit der Liege zusammenbricht.

Eine Bilderreihe vom Aufbau findet ihr demnächst unter dem Menüpunkt: Ausrüstung.

Erlebt es live bei Euch zu Hause und bucht gerne eine Anwendung bei mir.

Entspannte Grüße,

Katrin