4.Fastentag: Feierabend für die Füße

4.Fastentag: Feierabend für die Füße

6:00 weckte mich mein Smartphone und es war einfach viel zu früh für eine Bauchmassage, oder besser gesagt: ich hatte keine Lust. So döste ich weiter und mit Reiki tat ich mir Gutes, ohne mich zu sehr „anstrengen“ zu müssen.

Obst zum Fasten

Obst mit Banane Grapefruit

Bittersalz und Zitrone, Kräutertee und Ingwer-Kurkuma-Wasser bereitete ich nach dem Aufstehen zu, wie gehabt.

Sehr empfehlenswert

Fastenmix

Entsaften mit Banane und Grapefruit

An diesem Morgen hatte ich wieder Lust auf einen frischen Obst- und Gemüsesaft. Ich wollte unbedingt mal Banane und Grapefruit ausprobieren.

Daher wanderten 3 kleine Äpfel, 4 Pflaumen, 1 Banane, ½ Grapefruit sowie Ingwer, Kurkuma und eine Karotte in den Entsafter und wurden gleich gekostet: famos, einfach richtig lecker!

Beim Gemüse kamen wieder Gurke, Paprika, Spinat, Knollensellerie und Möhre zum Einsatz. Eine angenehm milde und bekömmliche Mischung.

Versüßt wurde mir dann der zwar sehr kühle Morgen mit gerade einmal 7°C durch Sonne und Licht. Der dicke Sweatpulli kam nun endlich an die Reihe ohne, dass ich mich tot geschwitzt habe.

Mix zum Entsaften

Gemüse zum Entsaften

Beschwerden großer Zeh

Mittags machte sich mein Rücken und der Nacken durch Verspannung bemerkbar und mein großer Zeh zwickte mal wieder.

Hier muss ich mal erwähnen, dass mich immer mal wieder Beschwerden mit meinen Füßen, speziell dem Großzehengelenk begleiten und ich deshalb aufmerksam bin, wenn sich dort „etwas tut“. Auch deshalb bin ich ein großer Fan und Verfechter der Fußreflexzonenmassage oder von Fußbädern.

Mittags gönnte ich mir nach einer Schüssel warmem tomatigem Gemüsesaftes einen längeren Spaziergang im Botanischen Garten, der sehr praktisch genau hinter meinem Laborgebäude liegt. Die Sonne tat richtig gut und machte gute Laune.

Eigentlich hatte ich mich auf einen Nachmittag mit meinem Pferd gefreut, ich wollte endlich mal wieder reiten. Dann bekam ich eine spontane Anfrage für eine Massage und die lag praktischerweise auf dem Weg zum Stall.

Freude beim Pferd nach getaner Arbeit

Zum Reiten kam ich aber trotzdem noch und es war einfach so schön Zeit mit dem Schimmelchen und netten Menschen zu verbringen. Auch, wenn ich wieder sehr spät nach Hause kommen sollte.

Den Gemüsesaft hatte ich versehentlich auf Arbeit vergessen und daher gönnte ich mir einen kleinen Abstecher zum Kühlregal und freute mich über einen Saft von Innocent mit Blaubeere und Cranberry. Obst zum Abend ist vielleicht auch nicht gerade der beste „Gute-Nacht-Trunk“, aber nach einem langen Tag doch sehr befriedigend und mit 150ml auch keine ganze Flasche.

Feierabend für die Füße: die Fußreflexzonenmassage

Außerdem war der Sonnentor-Tee „eine Mütze voll Schlaf“ in Kombination mit einem Basenbad der Füße und anschließender Fußmassage eine Wohltat und ein würdiger Tagesabschluss.

Die Selbstmassage an den Füßen funktioniert am komfortabelsten im Bett oder auf dem Sofa. Ich lege immer ein Handtuch unter, damit ich mit dem Öl nicht versehentlich das Bettzeug ruiniere. Für das Fußbad verwende ich ein Basenbadesalz und „weiche“ zwischen 10 und 20 Minuten. Eine Wohltat!

Entspannte Grüße

Katrin

Weitere Artikel über das Fasten:

3.Tag: Fasten und Arbeiten

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Fortsetzung 1. Tag

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

3.Tag: Fasten und Arbeiten

3.Tag: Fasten und Arbeiten

Der Montag startete wieder mit einer Bauchmassage vor dem Aufstehen. Ich musste extrem viel gähnen, vielleicht weil seit langem das Fenster über Nacht zu war… ausreichend Schlaf hatte ich ja eigentlich. Die Massage verlief harmonisch und ab der Mitte der Zeit probierte ich eine andere Variante, indem ich die Beine aufstellte. Durch die veränderte Lage des Darms fühlte es sich tatsächlich etwas anders an, aber sehr angenehm. Erst gegen Ende gab es Bauchgeräusche und ich musste etwas Luft ablassen 🙂

Nun war wieder Zeit für Bittersalz und Zitronensaft.

Diesmal wollte ich gleich morgens Obst und Gemüse frisch entsaften, weil ich schon wusste, dass die nächsten Tage wenig Zeit dafür sein würde.

Also wieder einmal war es Zeit für meine Lieblingsmischung und anschließend das Gemüse.

Gemüse entsaften

Im Gegensatz zu den handelsüblichen Gemüsesäften, soll dieser Saft keine Tomaten enthalten. Tomatensaft mag ich nämlich nur warm.

Gemüsesaft frisch

Zutaten Gemüsesaft frisch

1 Stück Gurke, 1 rote Paprika, ½ Packung Spinat und 2 Karotten (ca. 400ml) entsaften nach dem Obstsaft und am Ende noch mal den gesamten Trester, um auch Restflüssigkeit (ca. 100ml) auszuquetschen.

Den Obstsaft gab es zur Hälfte zum Frühstück und den Rest wollte ich mitnehmen, genau wie den Gemüsesaft.

Jeden Morgen ist das sicher zu viel Aufwand, nicht nur die Vorbereitung des Gemüses, vor allem das Abwaschen hinterher dauert seine Zeit. Vielleicht klappt es alles 2 Tage!?

Bevor es zur Morgentoilette ging, bekam ich Lust auf Bewegung und frische Luft. Rumhampeln auf dem Balkon und anschließend 4 Sonnengrüße aus dem Yoga machten mich sehr zufrieden.

Neben Kräutertee und Wasser bereitete ich mir auch noch einen Ingwer-Kurkuma-Aufguss zur Mischung mit naturtrübem Apfelsaft zu und nahm diesen in meinem Travelmug mit.

Fasten und Arbeiten

Sich Zeit für sich zu nehmen und am besten im Urlaub zu fasten, ist häufig die Empfehlung in Ratgebern. Mir hingegen hilft die Arbeit, dass ich mir unter anderem nicht zu viele Gedanken über Essen und Nahrungsmittel mache. Es fällt mir gerade in der ersten Woche auch nicht schwer, wenn in meiner Gegenwart gekocht oder gegessen wird. Das kann ich wunderbar ausblenden.

In einer kurzen Pause am Schreibtisch genoss ich bis zum Mittag noch den Rest des frischen Obstsaftes und mittags wärmte ich 200ml Gemüsesaft von Amecke in der Mikrowelle auf und löffelte sie, wie eine Tomatensuppe.

Auch hier ein Kompromiss, weil Brühe regelmäßig zu kochen, zu zeitaufwendig wäre.

Nachmittags ließ ich mir 100ml des frischen Gemüsesaftes schmecken. Gut und mild, nur die Farbe war weniger ansprechend, grün-bräunlich.

Noch mehr Arbeit, aber aus Leidenschaft

Augenblick wahrnehmen

kurzer Augenblick mit Regenbogen

Nun ging es weiter, zu Massageterminen und zum Pferd. Schietwetter und Sonne ergibt manchmal einen Regenbogen. Einmal kurz innehalten, staunen und ein schnelles Foto. Am Stall konnte ich dann noch zum „Abendessen“ den restlichen frischen Gemüsesaft zu mir nehmen und noch 200ml Frühstückssaft von beckers bester, auf dem Heimweg noch Wasser.

Ich war müde, aber nicht hungrig. Fürs Pony war heute leider nicht mehr viel Zeit als ein bisschen Fellpflege, Füttern und Betüdeln übrig.

Kein Ende in Sicht

Zu Hause gab es noch etwas zu tun für den Blog und die Präsentation bei Facebook und Instagram. Irgendwie war mir noch eine Laus über die Leber gelaufen und ich brauchte noch einen Tee. Da kam mir „Frei von der Leber“ von Sonnentor gerade recht.

Gegen Mitternacht war dann Schicht im Schacht und Bettruhe.

Tee zum Fasten

Teemischung Sonnentor

Entspannte Grüße

Katrin

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2.Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Fortsetzung 1. Tag

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

2. Tag: Zeit für mich und Fastenbrühe

Das Morgenritual

Der 2.Tag startete gleich im Bett mit einer Bauchmassage. Diesmal war es viel leichter in die tiefe Atmung finden. Den Darm spürte ich intensiver, die Handgriffe waren sanfter und feiner. Unter der Decke entwickelte sich eine angenehme Wärme. Ich hörte in mich hinein. Erst nach den kreisenden Bewegungen gefolgt von schwachen Vibrationen vermehrten sich Darmgeräusche. Am Ende folgte noch eine sehr entspannte Phase und ich hatte noch keine Lust aufzustehen, es war ja schließlich ein Sonntag.

Zeit für mich Yoga

Yoga Pause Zeit für mich

Ich schenkte mir noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und spendierte mir noch ein bisschen Energie durch Reiki besonders für Stellen, an denen es die letzten Tage zwickte.

Kleine Darmentleerung mit Bittersalz und Massage

Nun konnte ich aufstehen und mich dem „kleinen“ Darmentleeren widmen, quasi eine abgespeckte Version vom Vortag. Die Theorie dahinter besagt, dass die Glaubersalzprozedur zur Entfernung der letzten Mahlzeiten dient, während die Anwendung mit Bittersalz täglich alte, verfestigte Nahrungsreste beseitigen soll.

Also waren 1 TL Bittersalz (Magnesiumsulfat) mit 1 Glas Wasser und der obligatorischen Zitrone meine erste Flüssigkeitsaufnahme an diesem Morgen. Der Empfehlung nach startete ich ein moderates Yogaprogramm, bemerkte aber nach kurzer Zeit einen leichten, einseitigen Kopfschmerz. Es fühlte sich nach einer Verspannung im Nacken und Schulterbereich an. Deshalb entschied ich mich für eine Oberkörpermassage in diesem Bereich, ebenfalls erlernt auf dem Seminar in Hamburg. Diesmal in der Variante der Selbstmassage. Und ich muss sagen: es tat so gut.

selber Saft pressen Liebling

Lieblingsmischung Obstsaft

Zeit für den Entsafter

mein erster Versuch ca. 500g Pflaumen zu entsaften, endete in einem ernüchternden Ergebnis von einem halben Glas, sehr dickflüssigem Saft und viel feuchtem Fruchtfleisch im Abfallbehälter. Entweder sind Pflaumen nicht geeignet für das Gerät oder die Pflaumen waren nicht reif genug. Auch ein erneutes Durchschleudern brachte nicht viel. Geschmeckt hat es trotzdem.

Erster Obstsaft

Daraufhin folgte meine Lieblingsmischung: 1 Apfel, 1 Orange, 1 Karotte, 1 Stück Ingwer und ein paar Tropfen Leinöl, lecker 😛

Saft Liebling Fasten

Lieblingssaft fertig

Neben Wasser komplettierten auch verschiedene Käutertees meine Flüssigkeitszufuhr.

Die Kopfschmerzen kamen langsam wieder und ich versuchte es wieder mit Selbstmassage, Ausruhen, irgendwann war Bewegung in Form von Räumen in der Wohnung hilfreich.

Die salzarme Brühe

Jetzt wurde es Zeit für meine erste selbst-gekochte Fastenbrühe… der Empfehlung nach wollte ich das Gemüse um und bei 15 Minuten kochen, dann mit Kräutern aber ohne Salz würzen und dann durch ein Sieb drücken und somit abseihen.

Dafür standen 3 Kartoffeln, 2 Karotten, ½ Paprika, 1 Stück Sellerie und eine 1 Zwiebel zur Verfügung. Die Zwiebel wollte ich gern in etwas Öl anbraten, um die Röstaromen zu erhalten. Dabei fiel mir ein, dass eventuell der Geschmack etwas aufgepeppt werden könnte durch etwas Curypaste. Diese enthält zwar eine kleine Menge Salz, was für mich aber nicht ins Gewicht fiel. Diese angebraten verströmten einen herrlichen Duft und ich freute mich auf das Geschmackserlebnis.

Nachdem die Zwiebeln glasig wurden, dünstete ich noch die Karotten etwas an und löschte diese mit knapp einem Liter warmem Wasser ab und gab das kleingeschnittene Gemüse dazu. Nach 15 Minuten war alles noch sehr hart und deshalb entschied ich mich für eine längere Kochzeit. Zwischendurch probierte ich die Brühe und musste ernüchtert feststellen, das die Brühe fast gar keinen Geschmack hatte. Ich entschied mich für etwas mehr Currypaste und Pfeffer.

Brühe fasten

Fastenbrühe löffeln

Finale und Resteverwertung

30 Minuten später war das Gemüse noch nicht wirklich gar, der Geschmack etwas intensiver nach Gemüse, aber immer noch fad. Durch „das Sieb drücken“ funktionierte leider nicht und deshalb beließ ich es beim Abgießen. Ich war schon etwas wehmütig, als ich das gekochte Gemüse so sah und es nun entsorgen sollte. Viel zu schade…

Deshalb entschied ich mich fürs Abkühlen und Einfrieren.

Der Rest an Brühe waren nicht mehr als 500ml und schmeckte immer noch etwas lasch. Etwas Kräutersalz war nun mein Kompromiss und siehe da, es war genießbar und aromatisch. Zuerst wollte ich nur die Hälfte löffeln, aber am Ende reichte die Menge gut für eine „Mahlzeit“.

Wohlige Wärme

im Bauch war die Belohnung für die Zubereitung.

Nach körperlicher Ertüchtigung in Form von Treppensteigen zur Entsorgung von Sperrmüll war ich noch froh über etwas „Süßes“ in Form von 150ml Frühstückssaft und mehr Wasser für den Flüssigkeitshaushalt. Später freute ich mich auf eine Dusche und mein Bett.

Abschließend: ein guter Tag mit viel Zeit mich!

Entspannte Grüße

Katrin

Weitere Artikel über das Fasten:

Fortsetzung 1. Tag: Darmentleerung

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

Fortsetzung 1.Tag

Fortsetzung 1.Tag

Wir hatten an diesem Tag bis ca. 14:00 noch nichts zu uns genommen außer Wasser und Tee. Nun war uns schon ein wenig nach etwas „Nahrhaftem“ und wir haben jeder einen Obstsaft ausprobiert (ich ca. 200ml). Danach war meine Neugier auf den Geschmack des Saftes und das Gefühl etwas zu mir nehmen zu können auch schon wieder vorbei.

Zu Hause angekommen, musste ich erst einmal meine Einkäufe sichten und verstauen. Um mir Platz zu schaffen für das was dann unvermeidlich folgen sollte:

Vorbereitung Fasten

gut vorbereitet

Die Darmentleerung

3 EL Glaubersalz (Natriumsulfat) in 1,5 Liter lauwarmem Wasser lösen und dann innerhalb einer halben Stunde immer wieder ein Glas davon trinken. Bähhhh, das ist schon eine Herausforderung. Bisher habe ich immer eine ähnliche Menge Salz in einem Glas Wasser, maximal 2 Gläsern gelöst und hinuntergewürgt. Die letzten Schlucke haben dann trotz geschlossener Nase schon einen Würgereiz ausgelöst und meine Strategie bis dahin war, eine kleine Menge Saft hinterher zu trinken. Das Bittere können wir ja nicht ganz ausblenden durch die geschlossene Nase, weil wir es auf der Zunge wahrnehmen.

Diesmal war es anders, weil die Konzentration geringer war und ich nach jedem Glas eine Pause und mit einem Schluck frischen Zitronensaftes neutralisieren konnte. 1,5 Liter Volumen aufgeteilt auf 5 Gläser in einer Stunde sind echt nicht ohne, der Bauch fühlt sich mega voll an. Aber gut, das haben wir auch geschafft.

Hanna hat vorher noch einen Spaziergang gemacht und ist etwas später gestartet. Wider Erwarten fand sie die Salz-Prozedur gar nicht so schlimm. Puh, ich hatte schon befürchtet, dass sie irgendwann streikt.

Glaubern zur Darmentleerung

Glaubersalz Darmentleerung

Nun begann das Warten… um mich ein bisschen zu beschäftigen und zu bewegen, ohne die Wohnung zu verlassen, habe ich dann erstmal das Bad geputzt. So konnte ich mich mental auf die kommende Sitzung vorbereiten 😉

Durch die starke Temperaturabsenkung war ich mir etwas kalt, aber noch an der Grenze zu „unangenehm“.

Bauchselbstmassage

Zeit, endlich etwas Gutes für meinen Darm zu tun und die geplante tägliche Selbstmassage des Bauches in die Tat umzusetzen. Diese durfte ich im Juli bei einem Seminar in Hamburg mit dem Thema Übersäuerung und Massage kennenlernen. Ungefähr 15 Minuten sind die Empfehlung, diesmal waren es um und bei 20 Minuten. Zuerst musste ich die richtige Position der Hände und das richtige Tempo der Atmung finden. Mir fiel die tiefe und langsame Atmung am Anfang ziemlich schwer, gegen Ende leichter. Erst war mir so bauchfrei etwas kalt, aber noch auszuhalten. Bei der letzten Massage stellte sich allein durch die Wärme der Hände ein Wohlgefühl ein, Samstag nicht so stark durch kühlere Hände. Trotzdem konnte ich mich mit der Zeit gut entspannen. Durchaus empfehlenswert, wenn auch so anders als meine üblichen z.B. bei der Ganzkörpermassage.

Warmer Tee wärmte mich schließlich auch von innen und nach 1 ½ Stunden ging es los: Bauchgeräusche und der Drang das stille Örtchen aufzusuchen.

Sobald „alles raus“ war, begab ich mich in die Horizontale und ruhte mich aus, ein bisschen Fernsehen, dann schlief ich tief und fest. Gute Nacht.

Entspannte Grüße

Katrin

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

1.Tag: Einkaufen und Einstimmen

Anders Einkaufen

Nun geht es also heute, Samstag los und ich freue mich irgendwie drauf. Klingt komisch, für viele vielleicht absurd. Für mich ist es aber so, mir ging es die letzten Jahre immer gut damit. Vor allem, weil ich einfach beim Einkaufen nicht mehr so viel Auswahl habe, die mich manchmal „überfordert“. Ich kann wunderbar die vielen Regale ausblenden und fokussiere nur die Saft-Abteilung und ggf. noch Tees und natürlich seit ich selbst entsafte noch die Auslagen mit Obst und Gemüse, that’s it!

Entsafter – nützliches Tool für frische Säfte

Saft frisch pressen

Entsafter

Morgens entstaube ich schon mal den Entsafter, den ich tatsächlich bisher nur in der Fastenzeit nutze. Kein besonders hochwertiges Gerät, aber es verrichtet seinen Dienst. Ich esse sonst ja auch so sehr gern Obst und Gemüse, aber habe dann doch lieber das Kauerlebnis oder mache mir einen Smoothie. Säfte trinke ich nur ansonsten nur selten, gegebenenfalls mal als Saftschorle. Viele sind mir auch zu süß oder sauer.

Erfreuliches – leichter fühlen und leichter sein

Ich möchte mit dem Fasten nicht primär abnehmen, aber freue mich natürlich, wenn ich leichter werde. Deshalb wiege ich mich vorab einmal. Und stelle erfreut fest, dass ich schon durch die Entlastungstage ein Kilo weniger wiege.

Weil ich mich bewegen mag und die Sonne scheint, entscheide ich mich zu einem Besuch in einem Bioladen, den ich zu Fuß gut erreichen kann. Auf der Suche nach einem Basenpulver auf Citratbasis finde ich dort frischen Kurkuma, der mir zusammen Ingwer prima schmecken wird als Teeaufguss in Kombination mit etwas Apfelsaft: kann ich nur empfehlen, schmeckt großartig! Und eine weitere tolle Sache findet den Weg in meinen Einkaufskorb: eine Packung Tee bestehend aus verschiedenen Sorten, wunderbar passend zum Fasten und Gefühlslagen, ausnahmslos Kräutertee.

Kälteeinbruch – Grund zur Besorgnis?

Wo ich mir auf dem Rückweg etwas Gedanken mache, ist der Umstand, dass zwar die Sonne scheint, es aber überraschend kalt geworden ist seit gestern. Nicht unbedingt hilfreich beim Fasten, aber nicht zu ändern.

Trotzdem positiv gestimmt, steige ich zu Hanna ins Auto und wir fahren in einen großen Supermarkt mit viel Saftauswahl.

Beim Einkaufen – die Unterschiede

Und während wir an Regalen mit Smoothies und Co vorbeikommen, erkläre ich Hanna, dass zum Fasten diese leider nicht passen, da sie viele Ballaststoffe enthalten, die unseren Verdauungstrakt zwar weniger aber dennoch beschäftigen würden. Und genau das, ist aber eines der Dinge, was das Fasten ausmacht. Den Darm entlasten, ihm eine Pause gönnen.

Angekommen bei den „fertigen“ Säften und der Art auszusuchen, welche passen könnten, stellen wir beide fest, wie unterschiedlich wir das Thema Fasten angehen. Hanna hat sich Zettel mit Saftrezepten (gemischt) gemacht, quasi Rezepte, die sie ausprobieren will. Ich habe eine Liste mit Einzelkomponenten und möchte nach Gefühl und Appetit mischen oder eben auch nicht. Ich habe noch nie „fertige“ Säfte gemischt. Das ganze rührt natürlich auch daher, dass Hanna keinen Entsafter hat und für dieses „Experiment“ keinen anschaffen möchte, was ich gut verstehen kann. Ihr Plan ist es, ab und zu mal einen frisch gepressten Saft in einer Bar zu holen, bei der wir lustigerweise beide gern die gleiche Mischung favorisieren: Apfel, Orange, Karotte, Ingwer… geht immer.

Nach einigen lebhaften Diskussionen über Inhaltsstoffe und durch Marketing angepriesene tolle Dinge, sah unser Einkaufswagen folgendermaßen aus:

Einkaufen Fasten

Der Einkaufswagen

Wichtig war mir, dass alle Säfte 100% Fruchtgehalt hatten, also keinen extra Zusatz von Zucker enthielten.

Hanna muss sich nach ihrer Aussage die Säfte sowieso verdünnen mit Wasser, weil sie sonst nicht so gut verträgt. Umso besser, je mehr Flüssigkeit, desto besser.

Für mich sind wir dann noch beim Obst und Gemüse shoppen gewesen. Der Vollständigkeit halber muss ich noch sagen, dass ich schon ein paar Dinge, wie Kartoffeln (Brühe), Orangen, Bananen und Äpfel noch zu Hause hatte.

Seelenfutter

So prepariert haben wir unseren Ponys noch einen kurzen Besuch abgestattet und für die Seele etwas gekuschelt und je eine Möhre aus meinem 2kg-Sack spendiert. Und nun trennten sich unsere Wege. Jeder in die Nähe seiner eigenen Nasszelle 🙂

Wie es weiterging, erfahrt ihr morgen.       Entspannte Grüße, Katrin

 

 

 

Hier findet Ihr die vorherigen Beiträge zum Thema Fasten:

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage

 

 

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Fasten: Vorbereitungen und Gedanken

Hallo Ihr Lieben,

im Vorwege des kleinen Fastenprojektes habe ich mir ein paar Gedanken und Notizen gemacht:

  • Wie geht es los?
  • Was muss ich noch besorgen?
  • Wie lange sollte die Fastenzeit dauern?
  • Was muss ich ggf entsorgen, frei räumen vorbereiten?
  • Wann kaufen wir was am besten ein?
  • Was habe ich schon?
  • Wie und wann entsafte ich frisch?
  • Wann koche ich eine Brühe? Schmeckt das?

Wie geht es los?

Und hier ist mir Anfang der Woche eingefallen, dass ich ja schon 2-3 Tage meine Nahrungsaufnahme anpassen bzw. verringern sollte.

Fastenvorbereitung

halbe Melone zum Auslöffeln am Entlastungstag

Entlastungstage – den Körper auf die Fastenzeit vorbereiten

D.h. um den Körper nicht von 100 auf 0 zu schicken und ihn quasi vorzuwarnen, reduziere ich auf jeden Fall die Menge und achte auf weniger hochkalorische Kost.

Mein Kühlschrank war sowieso gerade leerer. Hanna hatte ich leider etwas zu spät daran erinnert, so dass sie aufgrund ihrer wöchentlichen Lebensmittellieferung nun doch noch recht viel aufzubrauchen bzw. aufzuessen hatte. Letztendlich ist sie etwas weniger entlastet gestartet, weil es zu dem auch noch am Freitag Abend eine liebe Essenseinladung gab, aber sie hat die verderblichen Reste ihres Kühlschranks am Samstag noch zubereitet und für die Zeit nach dem Fasten eingefroren und aufbewahrt, um die guten Lebensmittel nicht wegwerfen zu müssen.

Bei mir gab es ab Mittwoch schon weniger. Der Donnerstag bestand weitgehendst aus Obst und Salat, nur den Brownie-Geburtstagskuchen eines Kollegen habe ich mir noch am Nachmittag gegönnt. Nicht ganz „regelkonform“, aber so kritisch sehe ich das nicht, es war ja noch ein Tag mit „Schonkost“ zwischen dem Fastenstart, also alles für mich unbedenklich.

Freitag gab es, wie ihr auf den Bildern seht, noch eine halbe Melone direkt gelöffelt zum Frühstück, mittags ein Restesalat mit Knäckebrot und abends eine Avocado mit einer Scheibe Knäckebrot.

Entlastungstag

Avocado mit Zitrone und Pfeffer auf Knäckebrot

Was muss ich noch besorgen?

In erster Linie steht am ersten Tag eine Darmentleerung mit Glaubersalz an und an den folgenden Tagen wollte ich nach neuesten Empfehlungen eine kleine Entleerung mit Bittersalz ausprobieren. Für beide sehr „bittere“ Einnahmen wurde mir ein Schluck frisch gepresster Zitronensaft empfohlen, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren oder davon mit sauer abzulenken. Also auch Zitronen standen auf dem Einkaufszettel. Beide Salze sind in der Apotheke erhältlich und kosten je 100g um die 3€.

Ideen für die selbst zu pressenden Säfte habe ich auch notiert: Äpfel, Orangen, Ingwer, Kurkuma, Gurke, Karotten, Feldsalat, Spinat, Paprika.

Honig ist auch immer eine Option, wenn der Blutzuckerspiegel mal Probleme machen sollte. Ich selbst hab da noch keine Schwierigkeiten gehabt bisher, aber ich neige auch sonst nicht zur Unterzuckerung. Mein Honig war leer, demnach fand er auch ein Plätzchen auf der Einkaufsliste.

Ein paar Kräutertees hatte ich noch zu Hause, aber auch ein neuer Tee durfte gern mit auf den Zettel.

Ein Basenpulver auf Citratbasis ist auch ratsam, danach wollte ich Ausschau halten.

Was habe ich schon zu Hause?

Um Wasser brauche ich mich auch nicht mehr bemühen, da habe ich endlich ein passendes Filtersystem gefunden und muss nun nix mehr schleppen, Treppen hochtragen usw.

Glauber- und Bittersalz hatte ich noch Reste, aber die reichten nicht mehr für Hanna und mich, also war der Weg in die Apotheke unumstößlich.

Früher hatte ich mir mal einen Fastentee gekauft, der war auch ganz schmackhaft, aber es funktioniert bestimmt auch mit anderen Kräutertees, die meinem Gaumen munden.

Was muss ich ggf entsorgen, frei räumen vorbereiten?

Ich hatte Glück, mein Partner fastet nicht mit und wir essen sehr unterschiedlich. Von daher waren nur Dinge, die er nicht isst, aufzubrauchen. Alles andere kann er aufessen. Das meiste davon war Obst und Gemüse und das kann ich für die Obst- und Gemüsesäfte benutzen.

Wann kaufen wir was am besten ein?

Hanna und ich hatten uns jetzt den Samstag Vormittag ausgesucht, damit wir nachmittags mit der Glaubersalz-Kur beginnen können.

Wie lange sollte die Fastenzeit dauern?

Wir freuen uns über jeden Tag, bei dem es uns gut geht und peilen kein richtiges Zeitfenster an. Hanna wäre schon stolz, wenn sie 3 Tage übersteht, ich kenne mich, ich schaffe eine Woche ohne Probleme, alles was darüber hinausgeht, ist super.

Wie und wann entsafte ich frisch? Wann koche ich eine Brühe? Schmeckt das?

Das entscheide ich spontan. An Tagen ohne Massageaufträge oder Pferdebesuch kann ich bestimmt ohne Weiteres eine Brühe kochen. Entsaften morgens hängt davon ab, wie gut ich aus dem Bett komme.

Das soweit zu den Vorbereitungen.

Entspannte Grüße, Katrin

 

Lesen Sie hier noch den vorherigen Beitrag zu diesem Thema:

Auftakt: FASTEN und Bindegewebsmassage